Thema: Film, TV & Presse

  • Filmverbrechen-Fotostory: C.L.E.A.N. oder: Sutter bei die Fische (2)


    Geben wir uns ran. Machen wir es nicht, macht es keiner. Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, bei Sutters mysteriösem Gast, dessen Stimme digital auf "grollig" runter geregelt und nachsynchronisiert klingt.

    Die Szene, auch wenn sie der Geschichte augenscheinlich eine neue Facette verleiht, bringt natürlich genau was? Nix. Auf die Idee, die Figuren über Dialoge zu erklären oder zu entwickeln, scheint der Autor an keiner Stelle zu kommen.

    Dafür sehen wir nun, welchen spektakulären Erfolg das CLEAN-Programm bei der nymphomanen Clare hatte – sie will Alice vernaschen:

    Alice' Reaktion ist mal wieder einen Audio-Clip wert:

    Say what…

  • Filmverbrechen-Fotostory: C.L.E.A.N. oder: Einer flog über das Kroatennest (1)


    Das wird ein hartes Brot, ich ahne es schon. Allein deshalb, weil ich es mir eben nicht einfach machen und crazy Katusin mit der Bitterbös-Bazooka wegballern kann. Sein ganzer "track record" an frechen Lügen und falschen Versprechungen, seine ganzen albernen Selbstinszenierungen als großer Producer bleiben bestehen – liegen aber nun in der Waagschale mit der Tatsache, dass er tatsächlich einen Film produziert hat. Einen, in dem Costas Mandylor (MOBSTERS) und Tom Sizemore (SAVING PRIVATE RYAN) mitspielen. Einen, den man kaufen kann. Einen, den man ansehen kann…

  • Blackface: Röhlig und der bequeme Rassismus


    Es ist etwas ruhiger geworden im Hause SPIEGEL. Abgesehen von den üblichen Ausfällen von Stoko, wie wir Freunde sie nennen dürfen, und einem<a href=" sehr verunglückten SPIEGEL TV-Beitrag zu einem Corona-"Rebellen" (dazu dieser Tage mehr), muss ich aktuell nur sehr selten die Faust in der Tasche machen. Der primäre Grund ist natürlich die Einstellung des SPIEGEL-Kindergartens bento, der mich fünf Jahre lang über Gebühr beschäftigt hat.

    Aber es ist wie nach dem Ende jeder "dunklen Zeit" – ihre Proponenten verschwinden nicht mit den Strukturen, sondern integrieren sich unter neuen Vorzeichen…

  • Hans, get ze Flammenwerfer! Deutschland im AVENGERS-Universum


    Ich habe schon einmal ausführlich darüber geschrieben, dass besonders amerikanische Filme und Serien gerne stolpern, wenn sie deutsche Sprache, deutsche Kultur oder wenigstens die deutsche Topographie korrekt wiedergeben sollen. Da heißen Charaktere gerne mal Beau Brandenburg und Alderich Heilbronner, Bremerhaven ist der Hafen von Bremen und dort sitzt man auf dem Marktplatz vor bayerischen Bierseideln. Als gäbe es keine Wikipedia.

    In der unsäglichen WWII-Schmonzette WIE EIN LICHT IN DUNKLER NACHT wird uns Melanie Griffith als amerikanische Sekretärin angepriesen, deren akzentfreies Deutsch sie für Spionage im Dritten Reich prädestiniert – hören wir doch mal rein:

    Man sollte meinen, die zunehmende Globalisierung des Kinos würde zu einer etwas größeren Vorsicht bei den Produzenten führen – es ist ja wahrlich nicht schwer, einen Deutschen zu finden, der mal kurz über das Drehbuch schaut, um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden…

  • TV Kritik: THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER


    Story : Captain America ist (vermutlich) tot, Tony Stark ist tot, und die Menschheit tut sich immer noch schwer, sich mit der Rückkehr der Blip-"Verlorenen" einzurichten. Diverse Helden müssen nach dem Sieg über Thanos neue Aufgaben finden – so versucht Bucky Barnes, Wiedergutmachung zu leisten für seine Taten als Winter Soldier. Und Sam Wilson alias The Falcon hat kein Interesse, der neue Captain America zu werden. Er möchte sich mehr um seine Familie kümmern – und stellt fest, dass Superhelden zwar einen guten Ruf, aber nicht notwendigerweise Kreditwürdigkeit besitzen…

  • TV/Kino Kritik: Zack Snyder’s JUSTICE LEAGUE (spoilerfrei)


    USA 2017/21. Regie: Zack Snyder. Darsteller : Ben Affleck, Henry Cavill, Amy Adams, Gal Gadot, Ray Fisher, Jason Momoa, Ezra Miller, Willem Dafoe, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Diane Lane, Connie Nielsen, Amber Heard, J. K. Simmons u.a.

    Story : In der Vorahnung, dass der Welt eine große Bedrohung bevorsteht, versucht Bruce Wayne, die verstreuten Superhelden der Welt zu einem Team zu schweißen. Die Zeit wird knapp, denn der mächtige Steppenwolf sammelt bereits die Mutterboxen, um die Erde zu vernichten. Am Ende braucht die rudimentäre Justice League vor allem eins – die Hilfe des verstorbenen Superman…

  • Facebook-Sondermüll: Resteverwertung


    Keine Sorge, die Besprechung von C.L.E.A.N. kommt – dauert aber, weil ich dazu noch mindestens einen Tag Recherche und Bildbetextung brauche. Es wird episch.

    Nun ist es so, dass viele Leser zwar hier dabei sind, aber auf Facebook nicht (mehr). Und darum hebe ich zum Sonntag mal wieder ein paar Beiträge rüber, die eventuell auch außerhalb von Zuckerbergs magischem Königreich interessant sein könnten. So eine Art "best of", quasi.

    "Tatort: Tote brauchen keine Wohnung". Ein absolutes Faszinosum von 1973. Thema: die skrupellose Gentrifizierung der Münchner Innenstadt auf Kosten der Altmieter…