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  • Kino Kritik: FREELANCE


    USA 2023. Regie: Pierre Morel. Darsteller : John Cena, Alice Eve, Alison Brie, Christian Slater, Juan Pablo Raba, Marton Csokas u.a.

    Offizielle Synopsis: Der ehemalige Special Forces-Soldat Mason Pettits langweilt sich in seinem Job in einer mittelmäßigen Anwaltskanzlei und seinem Alltag als Familienvater zu Tode. Als sein alter Militärkumpel und Chef einer dubiosen privaten Sicherheitsfirma ihm einen Job als Bodyguard für die preisgekrönte Journalistin Claire Wellington anbietet, zögert er keine Sekunde und nimmt den Auftrag an. Der lautet: Er soll Claire auf ihrer Reise in das südamerikanische Land Paldonien beschützen, wo sie als erste Journalistin überhaupt den berühmt-berüchtigten Diktator Juan Arturo Venegas für ein Interview treffen soll…

  • Glotzen bis zum kotzen: Ein Fernsehabend in den 70ern


    Das deutsche Fernsehen vor dem Start des Privatfernsehens Mitte der 80er war erheblich behäbiger, spießiger, trister und weniger am tatsächlichen Interesse des Publikums interessiert als wir uns heute erinnern. Nach der Maxime "bilden, informieren, unterhalten" wurde gesendet, was man für richtig hielt, um das Fernsehvolk auf Spur zu halten. Das System der Rundfunkanstalten sorgte schnell dafür, dass sich verkumpelte Redakteure, Produzenten und Regisseure die Aufträge hin und her schieben konnten – bei teilweise (für damalige Verhältnisse) astronomischen Gehältern und Honoraren. Dabei fällt auf, dass man sich in erschreckender Weise und fast ausschließlich am Entertainment-Verständnis der Vorkriegszeit orientierte: Sendungen wie KLIMBIM, NONSTOP NONSENS und viele Show-Galas knüpften an das klassische Varieté und den Stummfilm an, wirkten schon damals bieder und anachronistisch…

  • Sex, Drugs and Rock’n’Roll: Die Geheimnisse meiner Familie


    Ich spreche heute mal ein durchaus heikles Thema an. Es liegt mir schon lange auf dem Herzen, aber erst 2023 sind die meisten Beteiligten verstorben und es kann ans Licht, ohne einen Skandal (oder Enterbung) nach sich zu ziehen.

    Kurz und unverblümt gesagt: Unsere Eltern waren notorisch promiske Fremdgänger ohne Skrupel oder Moral.

    Wenn ihr jetzt denkt “waren sicher viele, meine aber nicht”: doch, eure auch.

    Es sind die Wahrheiten, die man erst erfährt, wenn man mit den Eltern, den Tanten, den Onkels dieser Generation redet, nachdem sie längst verrentet sind und nichts zu verlieren haben…

  • Kino Kritik: A HAUNTING IN VENICE


    USA/E 2023. Regie: Kenneth Branagh. Darsteller : Kenneth Branagh, Kyle Allen, Camille Cottin, Jamie Dornan, Tina Fey, Jude Hill, Ali Khan, Emma Laird, Kelly Reilly, Riccardo Scamarcio, Michelle Yeoh u.a.

    Story : Hercule Poirot ist in Rente und lebt zurückgezogen in Venedig. Ein Besuch seiner alten Freundin Ariadne Oliver verführt ihn allerdings dazu, einer Seance im verfallenen Palast der Opernsängerin Rowena Drage beizuwohnen, bei der Poirot zwar schnell der Scharlatanerie auf die Schliche kommt, aber dennoch die Präsenz des Übernatürlichen nicht ausschließen kann. Ein schweres Gewitter zwingt die Teilnehmer, über Nacht zu bleiben – was für einige tödlich endet…

  • Kino Kritik: Expend4bles


    USA 2023. Regie: Scott Waugh. Darsteller : Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren, Randy Couture, Curtis “50 Cent” Jackson, Megan Fox, Tony Jaa, Iko Uwais, Jacob Scipio, Levy Tran, Andy Garcia

    Story : Barney Ross und sein Team bekommen den Auftrag, in einer ehemaligen Chemiewaffen-Fabrik von Gaddafi ein Dutzend Zünder für Atomwaffen zu sichern. Doch sie kommen zu spät und der Einsatz wird zum Desaster. Terrorist Rahmat nutzt die Zünder, um einen Dritten Weltkrieg zu provozieren. Unter der Führung von Lee Christmas' Freundin Gina wird ein zweiter Anlauf gestartet, der ebenfalls erstmal missglückt…

  • Fantasy Filmfest 2023: Ein- und Nachdrücklichkeiten


    Das Festival ist lange vorbei, mein Kopf ist wieder klar – Zeit für eine einordnende Rückschau. Wie war’s denn nun?

    Den Anfang machte eine kleine Enttäuschung – auf den Dauerkartenbesitzer wartete nur die übliche langweilige Baumwolltasche und das ebenfalls übliche T-Shirt. Da ging z.B. 2019 noch erheblich mehr:

    Ich erwähne das nur, weil es durchaus Teil eines größeren Problems ist. Man hat das Gefühl, dass dem Festival immer mehr die Luft ausgeht. Immer weniger Gäste, immer weniger Sponsoren, immer weniger Rahmenprogramm, immer weniger eigenproduzierte Trailer…