• Wortvogel reif für den Kindergarten!


    "Lately it occurs to me: What a long, strange trip it’s been."
    (Robert Hunter)

    Fast hätte ich es verschwitzt, aber genau heute vor 3 Jahren ging mein erster Blog-Beitrag online.

    Kleine Statistik: Knapp 1000 Beiträge habe ich seither geschrieben, also fast einen Beitrag täglich. Knapp 20.000 Kommentare gab es, 20.9 durchschnittlich zu jedem Beitrag. Rekord-Kommentarzahlen produzierten die Beiträge zu "Lotta in Love", "Astro Saga", und "Watchmen". Vier Leute habe ich von technischer Seite aus als unerwünscht geblockt.

    Das war alles so nicht geplant.

    Die Idee war ursprünglich, eine Art Visitenkarte für meine Arbeit als Autor zu schaffen…

  • Wenn das Abenteuer einen Namen hat, dann lautet er “Altbau-Sanierung”! (6)


    Zur Einstimmung auf diesen Artikel empfehle ich, den zweiten Beitrag zu diesem Thema noch einmal zu sichten, inklusive der Bilder. Wir erinnern uns in Horror, wie die alte Dachgeschoss-Wohnung in Düsseldorf beim ersten Renovierungs-Ansatz praktisch zu Staub zerfiel, und plötzlich eine komplette Sanierung ins Haus stand.

    Ärgerlich genug, dass der am Anfang sehr engagierte und einfallsreiche Baumeister auf der Zielgeraden böse patzte: explodierende Kosten, schlecht ausgeführte Details, vergessene Fußleisten, und eine endlose Liste mit zugesagten und wieder abgesagten Terminen. Ich kam mir vor wie in einer Doku-Soap über Handwerker-Pfusch…

  • Kein schräger Land


    Ich bin gerade mal wieder in der Republik unterwegs, hauptsächlich wegen der Wohnung in Düsseldorf (Bilder dazu morgen). Aber es hat mich auch mal wieder in den hohen Norden getrieben, nach Bremerhaven, Bremen, an die Elbe.

    Fürwahr, hier tobt der Mob, hier boxt der Papst im Kettenhemd:

    Da ist man schon froh, dass folgender Plakathinweis NICHT für den "Happytown Beachclub" gilt, sondern für eine Sexmesse:

  • Lieber Matthias Steiner…


    … ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 10 Jahren eine andere private Tragödie erlebt zu haben, die vom Leidtragenden selbst derart öffentlich ausgewalzt wurde, wie der Unfalltod Ihrer Frau. Wie Sie die BILD zum medialen Beichtstuhl machten, und Schlagzeile um Schlagzeile lieferten, bis mit der neuen Freundin das Happy End vermeldet werden konnte, fand ich grenzwertig, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Nun heißt es, das sei Ihnen mit Verspätung auch aufgefallen:

    Auffällig scheinen mir nur vier Details dieser Erkenntnis:

    Sie gehen in die Medien, um sich über den Medienrummel zu beschweren Sich selbst werfen Sie lediglich vor, nicht rechtzeitig "abgeblockt" zu haben Das "selbstkritische" Interview geben sie der BILD-Schwester "Die Welt" Bundesweit werben Sie derzeit in einer Anzeigenkampagne für BILD Wissen Sie, wie ich das finde…

  • Wirre Werbung: Anzeigen aus der "Titanic" in den frühen 80er Jahren


    Ich arbeite derzeit an einem etwas größeren Blog-Eintrag zu einem grundsatzphilosophischen Thema. Um Bildmaterial zu  beschaffen, war es nötig, meine Sammlung alter "Titanic"-Hefte zu durchstöbern. Dabei stieß ich auf so viele bezaubernde und interessante Anzeigen, dass ich mich entschloss, ein paar davon für euch zu scannen.

    Alle Bilder sind klickbar!

    Wusstet ihr zum Beispiel, dass für die ersten Videokassetten mit Kinofilmen, die in den Handel kamen, noch der Videotheken-Einkaufspreis bezahlt werden musste? Das ging ganz schön ins Geld:

    298 Tacken – ohne Extras! Dafür bekommt man heute ganze Box-Sets PLUS prima DVD-Player…