• "Dr. Hope" Special (1): Szenenbild


    Wie angekündigt werde ich in den nächsten Wochen bis zur Ausstrahlung viel Material aus dem üppigen Presse-Special des ZDF posten – leider ist ja nicht zu erwarten, dass viele Magazine den Platz haben, um z.B. ein Interview mit der Szenenbildnerin abzudrucken, so spannend es auch sein mag.

    ((c) ZDF und Erika Hauri)

    "Wir haben extra ein Oldtimer-Auto gebaut"

    Su Proebster

    (Ausstattung/Szenenbild)

    Su Proebster ist in Bielefeld geboren und in Berlin aufgewachsen. Zehn Jahre lang betrieb sie Schwimmen als Leistungssport. Nach ihrer Gesellenprüfung als Tischlerin belegte sie Seminare in Bildhauerei und machte erste kleine Schritte in Richtung Szenenbild als Bühnen- und Kostümbildnerin bei kleinen Independent Art Festivals…

  • "Dr. Hope": Wortvogel unter Beschuss


    Es gibt Dinge, die man über den Journalismus weiß, ganz besonders, wenn man jahrelang selber in dem Bereich gearbeitet hat. Dinge, die man nonchalant als „das ist halt so“ durchwinkt, wenn sie einen nicht selbst betreffen. Dass jeder von jedem abschreibt. Dass die spannende Story allemal wichtiger ist als die wahre Story. Dass Zeit für Recherche ein Luxus ist, den sich kaum noch jemand leistet. Dass es Gefälligkeitsstorys gibt, sogenannte „hit pieces“, mit denen ein bewusster „spin“ unter die Leute gebracht werden soll.

    Wie gesagt: Man winkt es durch – solange es einen nicht selbst betrifft…

  • Kino: Lebenszeichen eines Sterbenden


    Wir hatten das Thema bei der Avatar-Raubkopie ja schon, und nun wirft uns Blickpunkt Film ein paar Argumente zu, die ich gerne weitergebe: Das deutsche Kino hat im abgelaufenen Jahr grob 13 Prozent mehr Besucher gehabt, und über 22 Prozent mehr Umsatz gemacht. Der Anteil deutscher Filme/Produktionen stieg auf über 27 Prozent.

    Interessant ist natürlich wieder die Argumentationsschizophrenie der Branche. Wenn es der Filmbranche mies geht, liegt es an Raubkopierern, Downloadern, oder den Spielekonsolen, die den jugendlichen Taschengeldverschwender vom Kinobesuch abhalten. Dagegen muss man was tun, Film ist schließlich Kulturgut, Arbeitsplätze, etc…