• Wortvogel DOES give a shit – sorry also, dass ich dieses Video tatsächlich komisch finde…


    Manche Sachen schreibe ich hier schamgebeugt. Aber ich kann nicht anders.
    Es fing gestern mit dieser Meldung auf TMZ an:
    Ich dachte zuerst, das wäre irgendeine schweinische Referenz, was bei Frau Wilde ja nicht wirklich auszuschließen ist.

    Es stellt sich aber heraus, dass das T-Shirt sich auf einen neu synchronisierten Clip einer Natur-Sendung bezieht, der wohl so viral war, dass ich ihn komplett verpasst habe.

    Ich kann nicht sagen, WAS daran so lustig ist oder ob man sowas überhaupt lustig finden darf – aber je öfter ich das schaue, desto hysterischer muss ich darüber lachen…

  • Weltpolitik für Dummies – als Trickfilme


    Es macht mich schon ein wenig fassungslos, dass im asiatischen Raum immer mehr internationale Ereignisse (von Charlie Sheens Ausrastern bis zu Naturkatastrophen) in kruder Shooter-Optik per CGI animert werden. Vielleicht ist das der Vorbote einer analphabetischen Gesellschaft, die sich nur noch über Symbole, Farben und Animationen verständigt. Sprache wird langweilig, unspannend und altmodisch, Nachrichten werden rein szenisch codiert. Statt "Präsident Obama zeigte sich verärgert…" gibt es dann einen schwarzen Kopf zu sehen, der zu einer Cartoon-Fanfare explodiert.

    Dementsprechend sollte man denken, dass diese Animationen verständlich und konsumfreundlich gestaltet werden…

  • "Phantastische Zeiten" für den totalen Wortkrieg: A long time ago in a fandom far, far away…


    Es ist anzunehmen, dass der folgende Artikel für eine Zielgruppe jenseits nostalgischer SF-Nerds komplett uninteressant ist – dafür ist er aber lang und hat mich eine elende Menge Zeit gekostet.

    Warum ich mir die Mühe gemacht habe? Weil ich finde, dass die Geschichte erzählt gehört. Weil sie alles enthält, was die besten Beiträge des Wortvogels ausmacht: Leidenschaft, Ego, Arroganz, Otaku, Fachidiotentum bei gleichzeitiger kompletter Betriebsblindheit. Es ist eine wilde Geschichte sturer Köpfe – und die Geschichte eines Magazins, das schon gut war, besser hätte sein können, aber nie die Chance bekam…

  • Basement squirrel feasts on YOUR nuts!


    Wir wohnen hier im Schwabing im zweiten Stock (sehr hoch, dank Altbau), und mein Arbeitszimmer geht in den begrünten Hof. Ein mächtiger Baum wächst vor dem Fenster – nicht zu üppig, um mir das Licht zu nehmen, aber üppig genug, um bei Gewittern gruselig-gemütlich zu schrubben und zu knarzen.

    Schon nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass man prima den Eichhörnchen zusehen kann, wie sie auf dem Baum ihrem Tagewerk nachgehen, hüpfen und spielen und damit meinen "daily squee" erzeugen. Schnell stellte ich mir die Frage, ob man durch Bestechung noch besser Freund mit den putzigen Gesellen werden könnte…