• OK Boomer: Faultier oder Fleißbienchen?


    Die Diskussion über den OK BOOMER-Artikel zur Gendersprache führte neulich ja zu heftigen Diskussionen. Ich entschied mich daraufhin, auch mal die anderen OK BOOMER-Beiträge der Journalistenschüler durchzulesen. Sind aktuell nur drei – und die sind durch die Bank durchtränkt von einer scheuklappigen Selbstbezogenheit und einem Gefühl der postpubertären Allwissenheit, dass ich sie in den nächsten Tagen alle mal auseinander puzzeln werde. Während ich einerseits denke, dass man den Nachwuchs nicht zu hart rannehmen sollte, graust mich auf der anderen Seite die Vorstellung, dass DAS die Ansichten sind, die den Journalismus ab 2025 prägen werden…

  • Around the World in 80 Bakes: Der globale Back-Wahn


    Über den Background von GREAT BRITISH BAKE OFF habe ich bereits geschrieben – auch darüber, wie die LvA und ich zu der Serie gekommen sind. In dem Artikel von 2014 wird erwähnt, dass die Show unglaublich strikt strukturiert ist. Nicht nur ist der Ablauf der Sendung immer gleich, sogar das Editing, die Musik-Clips und die einzelnen Kommentare kommen aus einem begrenzten Baukasten:

    "Was würdet ihr sagen, wer ist nach der technical challenge vorne mit dabei?"

    "Bäcker, euch bleiben 30 Minuten!"

    "Ich habe die unangenehme Aufgabe zu verkünden, wer uns heute verlassen wird"…

  • Alles in Obi Nachschlag: Die Rahmengeschichte


    Jetzt weiß ich, woran es lag! Es war nicht die beginnende Pandemie, nicht meine schlechte Laune, nicht die Streithähnigkeit des jungen Paares – der BILDERRAHMEN war Schuld an dem ganzen Debakel!

    Anders ist nicht zu erklären, dass ich gestern WIEDER beim OBI auf der Suche nach dem gleichen Bilderrahmen in eine ärgerliche Geschichte gerauscht bin. Wenigstens ging diese ohne die Androhungen rechtlicher Folgen vonstatten.

    Vor drei Wochen wurde einer der Bilderrahmen in unserem Schlafzimmer repariert – und beim Versuch des erneuten Zusammenbaus brach die Glasscheibe…

  • Alles in OBI: Aufstand im Zwergenland


    Es ist eine Geschichte, die ich jetzt langsam mal erzählen kann, weil nach einem halben Jahr davon auszugehen ist, dass es nicht mehr in einen Rechtsstreit ausartet. Ihr werde euch amüsieren.

    Das Szenario: wir sind gerade nach München umgezogen, Corona liegt noch in den Windeln, ich verbringe viel Zeit auf dem Wertstoffhof und in Baumärkten, um unsere neue Wohnung heimelig und praktikabel zu gestalten. Zu den Stiländerungen, zu denen wir uns entschlossen haben, gehört auch der Wechsel der Artwork im Schlafzimmer. Davon habe ich euch bereits erzählt…

  • Kommt rein! Essen ist fertig!


    Ist schon komisch: da schmeißt man ein bisschen Butter zu einem Häufchen Zucker, haut ein Ei rein, pudert es mit Mehl – und nach einem Trip in den Backofen hat man einen Kuchen oder Kekse wie aus dem Supermarkt. Nur besser. Und billiger. Das war mir eigentlich klar, aber nie wirklich KLAR. Ich habe Kochen und Backen immer für komplizierter gehalten, dabei kann man mit ein paar Zutaten und "warten bis der Backofen pingt" als primäre Aktion Dutzende, gar Hunderte von Leckereien zubereiten. Wenn ich’s doch sage…

  • "Liebe Boomer*innen…": Gegenrede


    Bei Meedia (ich übernehme jetzt einfach mal die Formulierung)

    "schreibt die 58. Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule über ihre Perspektiven auf den Journalismus und ihre Visionen für seine Zukunft."

    Und ich gestehe: da lese ich viel halbgaren, argumentativ nicht durchdachten und widersprüchlichen Unfug. Das mag dem Alter des Journalistennachwuchses geschuldet sein – mit 21 beim GONG habe ich auch viel halbgaren, argumentativ nicht durchdachten und widersprüchlichen Unfug geredet. Gottdseidank wurde der nie gedruckt und ich hatte noch kein Blog. Der Mangel an Podium und Plattform ist in vielen Fällen rückblickend ein Segen…