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  • Die grausame Wahrheit über die "guten alten Zeiten"


    Es ist verblüffend und begeisternd, was das Internet an alten Fotos, Werbungen und Artikeln ausspuckt. Manchmal kann man sich unbelastet amüsieren, in anderen Fällen gilt die Devise:

    Die Motive ohne Kontext einzuordnen, ist nicht immer leicht. Aber ich war nie ein Mann, der vor einer Herausforderung zurückschreckt.

    Ich finde die Idee, verschiedene Gemüsesorten durch Wachspapierscheiben getrennt in einer Dose anzubieten, gar nicht so schlecht. Der Begriff "Layer-Pak Vegetables" hat allerdings was von Atombunker und Soylent Green. Vollends den Appetit verdorben hat mir dann das beigefügte Glibber-Rezept für einen "Salat":

    Es galt in den 20ern wie heute – Frauen muss man sich leisten können…

  • Kino Kritik: BLACK PANTHER – WAKANDA FOREVER (spoilerfrei)


    USA 2022. Regie : Ryan Coogler. Darsteller : Tenoch Huerta, Angela Bassett, Letitia Wright, Martin Freeman, Winston Duke, Julia Louis Dreyfus, Lake Bell, Lupita Nyong’o, Richard Schiff u.a.

    Story : T’Challa ist tot, verstorben an einer mysteriösen Krankheit. Die Supermächte der Welt trachten danach, endlich das wertvolle Vibranium in die Hände zu bekommen. Weil sie dabei von Wakanda eine Abfuhr kassieren, schauen sie sich anderweitig um – und finden am Meeresboden nicht nur riesige Vorräte des wertvollen Supermetalls, sondern auch eine feindselig gestimmte Unterwasser-Zivilisation. Kann Shuri in die Fußstapfen ihres Bruders treten und einen weltweiten Konflikt vermeiden…

  • Hail the king! C64 is alive and well


    Ich erzähle es nicht zum ersten Mal – ich war in den 80ern ein C64-Nerd. Im Vergleich zum ZX Spectrum, den Amstrad/Schneider- oder Atari-Heimcomputern schien mir das Gerät von Commodore die beste Balance zu haben: gute Grafik, toller Sound, komfortable Tastatur und eine extrem große und ständig wachsende Software-Bibliothek.

    Diese Tugenden sind sicher auch der Grund, warum dem C64 eine beeindruckende Langlebigkeit beschieden war. Und mit der Langlebigkeit kam eine erstaunliche Steigerung der Leistungsfähigkeit. Anders als heute kaufte man nicht nach zwei Jahren den Nachfolger oder montierte eine neue Grafikkarte – der C64 brachte 1992 die gleiche Hardware mit wie 1982…

  • Streaming-Kritik: WEREWOLF BY NIGHT


    USA 2022. Regie: Michael Giacchino. Darsteller : Gael García Bernal, Laura Donnelly, Harriet Sansom Harris

    Story : Der legendäre Monsterjäger und Träger des "Blutsteins" Ulysses Bloodstone ist verstorben und im Verlauf einer Jagd soll sein Nachfolger gefunden werden. Dabei geht es nicht nur darum, eine Kreatur der Nacht zu erlegen, sondern auch die Konkurrenz auszuschalten. Zu den Außenseitern des Events gehören der mysteriöse Jack Russell und Elsa Bloodstone, die verstoßene Tochter von Ulysses.

    Kritik : Manchmal habe ich das Gefühl, das Leben in Form des Internets rauscht immer mehr an mir vorbei…

  • DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO – in der BRAVO jetzt (damals) NOCH falscher!


    Es hat gestern mit DARK DAY begonnen und wird noch Folgen haben – in den nächsten Wochen gibt es immer mal wieder Resteverwertung zu meinen Filmverbrechen-Fotostorys. Manchmal kommen halt Sachen rein, die ich der Vollständigkeit (Vervollständigung?) halber nachschieben will.

    Heute geht es um DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO. Dass die LISA die Dia-Sätze mit den Bildern zum jeweiligen Film nur schlampig beschriftet hat, lässt sich daraus schließen, dass es kaum einer Publikation gelungen ist, sie richtig zu zu ordnen. So versagte die CINEMA, in dem sie den "lustigen" Lehrer-Erpressungsversuch von Tina und Gaby in die Drogenszene verlegte und Katja Bienert (hier noch als Katja Caroll kreditiert) mit Martina Engel verwechselt:

    Den Vogel schießt aber dieser BRAVO-Bericht von 1979 ab, der mir erst vor ein paar Monaten in die Hände gefallen ist:

    Wenn ich mal kurz die Fehler markieren darf:

    Nicht schlecht – jedes Bild falsch beschriftet…

  • Film-PR: Einstimmiger Chor


    Das hier ist ein kleiner Nachtrag zu meiner MR. BOOGIE-Fotostory weil mir noch was aufgefallen ist. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich einen gewissen Farhad Shahed als Drehbuchautor des nie veröffentlichten Rohrkrepierers identifiziert hatte. Dabei merkte ich auch an, dass Shahed im letzten Jahr mit einem neuen "Film" wieder aufgetaucht ist:

    DARK DAY spielt direkt vor den Ereignissen von 9/11 und handelt von den hektischen Verhandlungen zwischen den Weltmächten, einen neuen Krieg zu verhindern. Der Gimmick: Shahed hat den Film komplett alleine gedreht, eingesperrt in einen Kellerraum…