Kritikchen ohne Durchblickchen
Der SPIEGEL schreibt seit jeher gerne mal kompletten Unfug, wenn es um Popkultur geht – Musik, Filme, Videospiele: da ist das Verständnis der zuständigen Redakteure oft begrenzt.
Dieser Tage hängen sich viele Kritiker an der ironisch unzeitgemäßen, aber komplett belanglosen Kinokomödie "Shopaholic" auf. Eine kaufgeile und naive Protagonistin als erfolgreiche Wirtschaftsweise eines Business-Magazins? Wie geschmacklos. Wie unangebracht. Wie…
Wie passend. Zu unterstellen, Uschi die Frisöse hätte den Karren an der Wallstreet schlimmer vor die Wand gefahren als die "Experten", scheint zumindest diskussionswürdig.
Aber darum geht es mir nicht – und SPIEGEL online auch nicht: Hauptsächlich wird mokiert, dass hier unerträgliche Weibchen-Stereotypen transportiert werden, die mit feministischen Ideen unvereinbar sind…
