Thema: Neues

  • (not so) silent night


    Einer meine Leser musiziert unter dem Namen "Rockstar Astronaut". Er hat eine eigenwillige, aber in ihrer pliep-plöp-plüpigkeit charmante Version des Weihnachtsklassikers "Silent Night… soll ich sagen geschrieben? Programmiert? Komponiert? Geklickt? Per Zufallsgenerator erzeugt? Ich find’s hübsch… anders.

    Für alle, die von "Weihnachten mit James Last" die Schnauze voll haben:

  • Man spricht deutsh: Antalya ≠ Alemanya


    Wir sind wieder da, es war toll, ich bin gut erholt – und es reift schon der Plan, auch nächstes Jahr ein neu erbautes Luxushotel zu "testen".

    Profi-Reisende wissen: Qualität zeigt sich in den Details. Man merkt, dass man in guten Händen ist, wenn auf den Kissen der Suite folgendes Kärtchen liegt (klickbar):

    Das beweist auch: Wo ein Wille ist, ist auch die Beherrschung von Fremdsprachen. Leider reicht diese Expertise nicht bis in den Gastrobereich, der uns jeden Abend mit neuen kulinarischen wie linguistischen Delikatessen entzückte:

    Nein, ich glaube auch nicht, dass das Buffet von der "Konditorei Arm" beliefert wurde…

  • DVD-Kritik: "Schwerter des Königs 2 – Zwei Welten"


    D/K 2011 . Regie: Uwe Boll. Darsteller: Dolph Lundgren, Natassia Malthe, Lochlyn Munro, Heather Doerksen, Elisabeth Rosen u.a.

    Story (offizielle Synopsis) : Ex-Elitesoldat Granger lebt zurück gezogen ein unspektakuläres Leben in einer Großstadt. Doch eines Nachts ändert sich plötzlich alles. Ohne zu wissen, was mit ihm geschieht, wird Granger von zwei brutalen Kämpfern angegriffen, die nur ein Ziel kennen: seine Vernichtung! Mitten im Kampf erhält er unerwartete Hilfe der Zauberin Elianna, die ihn und seine Widersacher mit Hilfe eines mächtigen Zaubers in das Königreich Ehb katapultiert…

  • Von Zapfhähnen und Streithähnen: Der rein hypothetische Tankstellen-Zwischenfall


    Es wäre eine zu schöne Geschichte, die man aus Rücksicht auf schwebende Verfahren gar nicht im ganzen Umfang wiedergeben dürfte. Wenn sie wahr wäre. Was sie nicht ist. Natürlich nicht. Habe ich nie behauptet. Werde ich nie behaupten.

    Gehen wir mal ein um der Sache willen rein hypothetisches Szenario durch.

    Stellt euch einfach vor, ihr fahrt mit dem Wagen an eine kleine Tankstelle irgendwo in einer deutschen Metropole. Es gibt drei Spuren, zwei an den Tanksäulen und eine zur direkten Durchfahrt. Ihr tankt entspannt, bezahlt – und als ihr rausfahren wollt, stellt ihr fest, dass kein Durchkommen ist…

  • So was wie ein Meme: Prost, Mr. Hitchens


    Eher beiläufig ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, dass viele Leute in Gedenken an Christopher Hitchens einen letzten Scotch als Salut heben – da will ich nicht nachstehen:

    Keine Ahnung, ob er Johnnie Walker getrunken oder überhaupt mit mir angestossen hätte, aber trotzdem: Der ist für Sie, Mr. Hitchens. Danke.

  • Grabbelkiste: Bilder zum Sonntag


    Morgen kommt wieder ein laaaaanger Artikel auf euch zu, darum ist heute Schonung angesagt. Launige Bilder verlangen weder von euch noch von mir größeren intellektuellen Aufwand.

    Es ist bekannt, dass ich mich gerne an der Verwendung von Phrasen stoße, die flüssig von der Zunge rollen, aber nichtsdestotrotz falsch sind. Zum Beispiel bei diesem Artikel von SPIEGEL online:

    Frauen reden MEHR über Kummer, das ist mal sicher. LEICHTER vielleicht auch. Aber bedeutet das auch, dass sie BESSER darüber reden? Oder ist das MEHR schon BESSER? Ist nicht vielleicht die "typische" Verhaltensweise des Mannes, nicht jeden Kleinscheiß ad infinitum durchzukauen, weil viele momentane Probleme sich durch das simple Verstreichen von Zeit auflösen, besser…

  • Am Nachmittag, im Hotel, beim Kaffee


    Ich will nach dem Essen nicht gleich wieder aufs Zimmer. Mir ist noch nach süßen Schweinereien, also treibt es mich zur Patisserie im großen Lounge-Bereich vor dem Nachtclub des Hotels. Die Auslage hat Wiener Qualität, ich wähle zwei Pralinés und Erdbeeren auf Vanillemousse in einem Becher aus Schokolade.

    Das breite, tiefe und sehr weiche Sofa nimmt mich leise ausatmend auf, als hätte es nur auf mich gewartet. 20 Seiten "Sonky Suizid" habe ich mir vorgenommen. Draußen, jenseits der Drehtür zum Poolgarten, streunt die gut genährte schwarzweiße Katze herum, die ich gestern Nacht neben dem Heizstrahler gestreichelt habe, während sie schnurrend eine Decke knetete…