Thema: Neues

  • Der zunehmend abnehmende Wortvogel (3)


    "Man soll essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen." (Cicero)

    Dritte Woche rum. Eine gewisse Routine kehrt ein. Die Gemüse-Säfte schmecken nicht mehr ganz so grausam, Eiweiß-Omelette ist sehr lecker und die Haferkleie-Fleks auch.

    Am zweiten "Cheat Day" hatten uns Freunde zum Abendessen eingeladen. Ich war ein wenig angefressen, weil Britta nicht eruiert hatte, was auf der Speisekarte stand. WENN schon "Cheat Day", dann sollte es wenigstens was sein, was mir schmeckt! Die Sorge stellte sich als unbegründet heraus: Hackbraten gefüllt mit Käse und Tomaten, dazu Kartoffelbrei und lecker Weißwein…

  • Casual Friday


    Ich habe es schon mehrfach erwähnt: ich bin kein großer Gamer. Meine Zeit endete mit der Ära Super NES. Dann und wann amüsiere ich mich mit Geschicklichkeitsspielen auf meinem Smartphone oder spiele alte Arcade-Automaten auf Emulatoren nach. Eines Tages baue ich mir so ein Ding.

    Einzige Ausnahme: Casual Games. Wikipedia definiert den Begriff so: "Casual Games (englisch Gelegenheitsspiele) ist ein Modewort für einfache elektronische Spiele, die sich durch eine besonders leichte Zugänglichkeit, intuitive Eingabemethoden, das kooperative Gameplay sowie schnelle Erfolgserlebnisse auszeichnen. Die Spiele zielen insbesondere auf Personen ab, die eine kurzweilige Unterhaltung ohne langwierige Lernphase suchen"…

  • The Revenge of Leseliste


    Und schon ist es passiert – es gibt einen "Leseliste"-Tag. Damit könnt ihr euch meine Empfehlungen noch mal gesammelt präsentieren lassen. Ab heute mit Überschriften.

    Fehlermeldungen aus der Galaxis

    Starten wir gleich mit einem massiven Nerd-Alarm. Nerds lieben Gerüchte. Weil sie zu hibbelig sind, einfach auf den Film, das Comic, die Serie oder das Game zu warten. Spekulieren heißt dabei sein, in sein, hip sein. Es muss ja nicht stimmen. Im Gegenteil: je abstruser die "News", desto besser. Das war auch schon vor der Entwicklung des WWW so…

  • Wortvogel vs. Smartphone: Runde 3


    Erst vor drei Monaten habe ich mein Samsung Galaxy S auf die neuste Android-Version 4.0 gehievt. Damals war schon klar: 4.1 kommt auch.

    Gestern war es soweit – Google veröffentlicht Android 4.2 für seine neusten Geräte, die Jungs von Cyanogenmod reichen 4.1 als Mod10 für so ziemlich alle anderen Smartphones nach. Stabil wie immer, und da mein Handy diesmal schon gerooted und mit Rom-Manager versehen ist, auch etwas überschaubarer in Sachen Aufwand und Risiko.

    Muss man 4.1 installieren, wenn es nur ein paar Wochen dauern wird, bis 4.2 kommt…

  • Ärgernis digitale Kastration


    Wenn man in den 80er Jahren einen Videorekorder hatte, konnte der Videokassetten im PAL-Format abspielen. Im Idealfall auch longplay, was die Qualität reduzierte, die Laufzeit aber verdoppelte. Manche Geräte schafften auch das französische Secam, bei den meisten blieben diese Aufnahmen aber schwarzweiß. Eine Kassette aus den USA im NTSC-Format abspielen? Ein Wunschtraum. Dafür hätte man die Abtastung des Magnetbands und die Laufgeschwindigkeit anpassen und das resultierende Signal umwandeln müssen. Technisch aufwändig und für so ein Nischeninteresse zu teuer.

    In den 90ern kamen immer mehr Videorekorder auf den Markt, die NTSC abspielen (wenn auch nicht aufnehmen) konnten…

  • Trailergasm, Boll-style: "In the Name of the King 3: The last job" & "Bailout"


    Mein erster Gedanke: Krekel-icious. Boll hat sich auf semi-professionelles Niveau herunter gearbeitet. Das hat so gar nichts mehr, erinnert in seiner Müdigkeit und Farblosigkeit (auch und besonders bei den Darstellern) an "Bloodrayne 2". Ich habe schon Schnitzel gegessen, die Dominic Purcell an die Wand gespielt hätten. Und der Rest der Besetzung ist vom Wühltisch osteuropäischer Seagal-Rohrkrepierer. Wer hätte gedacht, dass "In the Name of the King 2" durch den direkten Vergleich auf einmal wie ein richtiger Film aussieht und Lundgren wie ein Actionstar?

    Was das noch mit "In the Name of the King" zu tun hat, was der albern unpassende Untertitel "The Last Job" soll, warum nicht mehr als ein Dutzend Komparsen zur Verfügung stand – geschenkt…