Statt sonntäglichem Kirchenbesuch
Eine Frau wird vergewaltigt. Eine Ärztin verschreibt ihr die "Pille danach", um einer daraus resultierenden möglichen Schwangerschaft vorzubeugen. Außerdem soll die Frau gynäkologisch untersucht werden. Zwei Krankenhäuser hintereinander weigern sich, die Frau aufzunehmen. Beides katholische Krankenhäuser. Beide argumentieren: die Verabreichung der "Pille danach" sei mit ihren Leitsätzen nicht vereinbar.
Man muss es zweimal lesen: Krankenhäuser weisen eine vergewaltigte Frau, die panische Angst hat, von ihrem Peiniger womöglich auch noch schwanger zu werden, an der Pforte ab – im Namen Gottes.
Das Presseecho war entsprechend und angemessen…
