Thema: Neues

  • Indie-Genre Double Feature: "I Origins" & "Tusk"


    I Origins USA 2014 . Regie: Mike Cahill. Besetzung: Michael Pitt, Brit Marling, Astrid Bergès-Frisbey, Steven Yeun, Archie Panjabi u.a.

    Offizielle Synopsis : Ian Gray, der an seiner Doktorarbeit in Molekularbiologie arbeitet, verlässt sein Labor und geht zu einer Party, wo er eine intensive Begegnung mit einem maskierten Model hat. Obwohl er nur ihre Augen gesehen hat, spürt er sie auf und verliebt sich in sie. Ihr gegensätzlichen Ansichten vom Leben verstärken ihre Verbindung nur noch, und die beiden schwören sich, für immer zusammenzubleiben. Jahre später machen Ian und seine Laborpartnerin Karen eine erstaunliche Entdeckung mit existentiellen Konsequenzen…

  • K(oll)ateralschaden


    Es gibt Accessoires, die ich nicht benutze, weil ich mich nie an sie gewöhnen konnte – Regenschirme, Mützen, Sonnenbrillen, Schals. Trotzdem HABE ich Regenschirme, Mützen, Sonnenbrillen und Schals – das ist Teil meines Plunderproblems.

    Neulich musste ich aber mal einen neuen Schal kaufen, weil ich bei einer Schneeproduktion zur dunkelgrauen Jacke laut LvA "irgendwas mit Farbe" brauchte – alle meine Schals sind so grau wie mein Gemüt. Eilfertig kaufte ich einen blaugraurotweißen Schal bei Tchibo.

    Zu Hause machte ich den Fehler, die Tüte mit dem eingepackten Schal unbeaufsichtigt zu lassen…

  • You need to zig-a-zig-ahhh: Big Fat Quiz of the Year


    Es ist eine Tradition für die LvA und mich seit 2010: Zwischen den Jahren schauen wir das "Big Fat Quiz of the Year" mit Moderator Jimmy Carr und drei Teams aus Showstars und Comedians. Es ist hysterisch komisch und wir können prima prüfen, ob wir über das Geschehen in Königreich adäquat auf dem Laufenden sind. Wir sind.

    Seit zehn Jahren gibt es das "Big Fat Quiz" nun schon mit diversen Ablegern, es ist eine echte Institution für die Engländer und eine wunderbare Alternative zu den ganzen trocknen Jahresrückblicken…

  • Cthulhu in Entenhausen


    Als Kind habe ich viel "Micky Maus" gelesen, sowohl die Heftchen als auch die Lustigen Taschenbücher. Ein Klassiker ist immer noch Band 41 "Donald mal ganz anders", die brillante Origin Story von Phantomias. Von Erika Fuchs habe ich Worte wie "Tapisserie", "Morpheus" und "Triptychon" gelernt, auch lateinische Phrasen wie "plenus venter non studet libenter" ("Voller Bauch studiert nicht gern"). Ein üppiges Mahl begrüße ich heute noch gerne mit dem Satz "Jetzt muss ich mir erstmal was Nahrhaftes zwischen die Rippen schieben".

    Beim B-Film Basterds Festival vor zwei Jahren kaufte ich als Klolektüre das "Mega Magnum 4", 750 Seiten mit aus den "Lustigen Taschenbüchern" recycelten Geschichten für 3 Euro (gebraucht)…

  • The Year of Giving Dangerously – Update


    Ich erinnere mich nur vage an diesen Bekannten. Das war Mitte der 70er, da war ich noch ein Knirps und der Mann hat uns nur ein paar Mal besucht. Ich glaube, er war mit einem Onkel oder einer Tante deutlich besser befreundet. Ich kannte allerdings seinen Arbeitgeber – er war bei Henkel. Das war offensichtlich, denn er brachte uns eines Tages einen Kofferraum voll mit Waschmitteln und anderen Produkten aus dem Sortiment dieses Herstellers. Aus Gesprächsfetzen konnte ich schlussfolgern, dass er auch andere Menschen seines Umfelds derart beschenkte…

  • Aral: Alles super doof.


    Es geht mit bei diesem Beitrag weniger um Häme, mehr um mangelndes Verständnis. Es gibt immer wieder Situationen, da stehe ich vor Plakaten und frage mich, was in den Köpfen von Werbeagenturen und Großkonzernen eigentlich vorgeht, wenn sie neue Kampagnen planen und dabei zig Millionen rausballern.

    Nehmen wir das nebenstehende Bild, das ich vor einigen Tagen an einer Aral-Tankstelle aufgenommen habe. Es ist das aktuellste Motiv einer seit ein paar Monaten laufenden Aktion. Franzi van Almsick wirbt für Aral-Prämien per Payback.

    Zuerst einmal: Franzi van Almsick…

  • Crowdfunding "Video Watchdog" und die Gefahren der digitalen Nostalgie


    Ich liebe das Magazin "Video Watchdog", seit ich es auf meinen Reisen in die USA in den 90er Jahren entdeckt habe. Kaum ein Fanzine wird mit so professioneller Akribie gemacht, mit so viel Liebe zum Detail. Tim Lucas und Konsorten sind keine Fanschreiber, sondern Cinephile, deren Interesse weit über Horror und SF hinaus geht. Sie lieben Kino – und von ihnen kann man lernen, Kino zu lieben.

    Als Tim Lucas sein sechs Kilo schweres opus magnum "Mario Bava: All the colors of the dark" nach über 30 Jahren Feinarbeit endlich heraus brachte, gehörte ich zu den ersten Käufern…