Thema: Neues


  • Starfleet Academy: To boldly go… into cancellation


    Die Nachricht hat sich seit gestern Abend wie ein Lauffeuer verbreitet: Paramount/CBS hat STAR TREK: STARFLEET ACADEMY nach der bereits gedrehten zweiten Staffel (die genau genommen die zweite Hälfte der ersten Staffel darstellt) eingestellt. Damit stellt die Serie mit voraussichtlich 20 Episoden einen Minusrekord der Franchise auf – weniger als die Zeichentrick-Serie der frühen 70er, weniger als der ungeliebte CGI-Ableger PRODIGY, eventuell sogar weniger als STAR TREK: SCOUTS – die Kleinkinder-Show, von der ihr noch nie gehört habt:

    Ein krachendes Scheitern des neuen Flaggschiffs der Franchise, mit dem neue Zielgruppen erschlossen und neue Aspekte des Trek-Universum eröffnet werden sollten…

  • München hat gewählt – und wie!


    Ich äußere mich hier ja immer seltener politisch, weil es mich zu sehr aufregt und zu wenig Konsequenzen hat. Stattdessen ziehe ich mich mit zunehmendem Alter in meine Blase zurück und hoffe, dass die Welt die Füße still hält, bis ich in die Kiste gehe. Man wird bescheiden.

    Angesichts der Oberbürgermeisterwahl in München 2026 liegt der Fall allerdings anders, weil es mich hier durchaus betrifft und weil die Wahl ein erstaunlich-erfreuliches Beispiel für ein politisches Erdbeben der genau richtigen Stärke ist.

    Für alle, die verständlicherweise keine Ahnung von der Münchner Politik haben: Obwohl im tief schwarzen Bayern gelegen, wird München seit Kriegsende von der SPD geführt…

  • Kino Kritik: HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK


    D 2026. Regie: Sven Unterwaldt. Darsteller : Hape Kerkeling, Tahnee Schaffarczyk, Laura Thomas, Meltem Kaptan, Markus Söder, Eva Habermann u.a.

    Offizielle Synopsis: Horst Schlämmer hat die Faxen dicke: Die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Kurzum: Deutschland hat Rücken! Und zwar im Gesicht. Also geht der stellvertretende Chefredakteur vom „Grevenbroicher Tagblatt“ auf eine große Reise mit noch größerem Ziel: Er will den Leuten ihr Lächeln zurückbringen! Doch wie wird man glücklich? Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum – per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr…

  • Filmverbrechen-Fotostory (2): WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN oder: Auf der Mauer, auf der Lauer


    Frohen Mutes und eiligen Schrittes in den zweiten Teil!

    Wir erinnern uns – zum Ende des ersten Teil wurde im Zeitraffer die ganze eigentliche Handlung von WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN in 20 Sekunden komprimiert: Peter richtet die Laube her, züchtet den Super-Salat, und beginnt eine Beziehung mit Monika. Wir dürfen unterstellen, dass dafür Monate ins Land gehen – was in der Zeit alle anderen Beteiligten machen, ist irrelevant.

    Das gilt auch für die Aliens, die jetzt erstmal selber kräftig Grünzeug zubereiten – das geschieht in einer unnötig langen Szene, die nichts erklärt oder vorbereitet:

    In der Kleingartenkolonie wird derweil eine Art Sommerfest gefeiert, zu dem Peter seinen Salat beisteuert:

    Ein "Personenschützer" des Senators schnappt sich etwas von dem Grünzeug und übergibt es konspirativ an einen Motorradfahrer…

  • Filmverbrechen-Fotostory (1): WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN oder: Warum nicht?!


    Ich gestehe: nach den sehr gewöhnungsbedürftigen Ruhrpott-Rummelbuden POMMES ROT-WEISS und BO EH… MANNI! hatte ich das Gefühl, euch ein wenig überfordert zu haben. Ich gehe bei meiner Suche nach Kandidaten immer nach dem Prinzip "es kann nicht obskur genug sein" vor, aber vielleicht kann es das eben doch.

    Aus diesem Grund präsentiere ich heute mal wieder leichte(re) Kost mit vielen bekannten Gesichtern und einem bezaubernden Rückblick in das Treiben der noch geteilten und sympathisch schlunzigen "Frontstadt" Berlin auf dem Weg in die ereignisreichen 80er.

    Im ersten Moment möchte man glauben, WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN wäre eine dieser quietschbunten Klamotten mit der üblichen Mischung aus Alt- und Jungstars, wie sie damals von LISA oder CCC in die Kinos gedrückt wurden, wo sie angesichts der vielfältigen Mängel aber nichts verloren hatten…

  • Der märchenhafte Mythos von der Münchner Miet-Misere


    Zwei Dinge möchte ich diesem Beitrag vorausschicken.

    Ich bestreite nicht, dass München teuer ist, sauteuer, überteuert – die wie auch immer definierte "Lebensqualität" unbenommen. Wohnraum ist knapp und bei der Suche nach einer Bleibe ist sich jeder selbst der Nächste.

    Ich bestreite ebenso wenig, dass ich privilegiert bin. Die LvA und ich gehören zu denjenigen, die sich den Münchner Wohnraum (zähneknirschend) leisten können. Wir haben vor langer Zeit entschieden, dass die Stadt es uns wert ist. Noch.

    Wogegen ich heute aber anschreiben möchte, ist das fast schon zum Hintergrundrauschen der Stadt gewordene Jammern von den unbezahlbaren Mieten, dem "man bekommt nicht mal eine Wohnung, wenn man sie sich leisten kann" und "echte Münchner haben hier keinen Platz mehr!"…

  • Bedient von der Fernbedienung:
    I got the power!


    Wer auf so etwas achtet, wird feststellen, dass ich in letzter Zeit einen ziemlich guten Rhythmus gefunden habe. Diverse Beiträge sind vorbereitet und ich poste eigentlich alle zwei Tage etwas, manchmal auch jeden Tag, wenn z.B. eine aktuelle Kritik dazu kommt. Das nennt man wohl einen "guten Lauf".

    Bevor ich in die nächste Woche mit diversen größeren Themen einsteige, gönne ich mir heute mal eine kürzere Betrachtung der Welt, wie ich sie sehe.

    Reden wir über Fernbedienungen. Ich kann mich erinnern, wie sie in den 80er Jahren in Deutschland in Mode kamen…