Thema: Film, TV & Presse


  • Das Wichtigste in den Kurznachrichten…


    Mahlzeit! Endlich wieder mit Vollgas online! Wenn man sein System zum ersten Mal nach drei Jahren wieder neu aufsetzt, merkt man erst, wie viele Plugins Firefox braucht, oder wieviele Addons mittlerweile in Outlook installiert sind. Und dann braucht es seine Zeit, auch den Look & Feel wieder auf das gewohnte Niveau zu bringen.

    Erste Handlung nach jeder Windows-Neuinstallation: Farbsche- ma auf Silber umstellen. Plastik-Blau/Grün geht ja gar nicht.

    Ich habe mich übrigens entschieden, bei XP und Office 2003 zu bleiben. Für Vista dürfte der Prozessor etwas schwachbrüstig sein, und viele meiner Lieblings-Addons funktionieren unter Office 2007 noch nicht…

  • Interna: Wartungsarbeiten / Premonition


    Na Mahlzeit! Gestern ist mir mein Notebook vom Sofa gefallen. Ich dachte, alles sei okay, aber schnell stellte sich heraus, dass die Festplatte massiv gelitten hat. Diese Nachricht schreibe ich auf meinem nur notdürftig ausgestatteten Zweitgerät.

    Machen wir es kurz: Den heutigen Tag habe ich mit Datenrettung verbracht, der Abend bringt die neue Festplatte (endlich mal von 30 auf 80GB aufrüsten), und morgen wird es ca. acht Stunden dauern, das Gerät aus Normalstatus zu bringen. Das kommt davon, wenn man furchtbar viele spezielle Programme benutzt und dementsprechend neu installieren muss…

  • Zweite Liga – aufpoliert


    Wie in einem Beitrag vor einigen Tagen angekündigt, habe ich mich wirklich auf die neue SF-Anthologieserie "Masters of Science Fiction" gefreut. Man versprach literarische Utopien und Dystopien, fein umgesetzt, ohne oberflächliches Spektakel. Wie 1995 die Neuauflage von "Outer Limits" – nur viel besser. Genau genommen eine Variante der "Masters of Horror", die seit zwei Jahren erfolgreich beim PayTV-Sender Showtime laufen.

    Gestern habe ich die erste Episode "A Clean Escape" gesehen. Mehrere Dinge hätten mich vorab stutzig machen sollen:

    Das Vorbild "Masters of Horror" ist bestenfalls durchwach- sen, und hat in der zweiten Staffel massiv nachgelassen Diverse der "Masters of Science Fiction" kannte ich nicht, so auch nicht den Autor dieser Story Der Network-Sendeplatz der neuen Serie erlaubt keinerlei Experimente ABC hat die Serie in den "toten Sommer" programmiert Drehbuchautor Sam Egan war bereits bei "Outer Limits" und bei "Stargate SG-1" dabei Worum geht’s…

  • Lieber Ulf Poschardt (c/o Vanity Fair)…


    Wow! Sie haben ja mächtig Wut im Bauch.

    Glücklicherweise haben Sie als Chefredakteur der "Vanity Fair" auch ein prima Forum, sich Luft zu machen. Zum Beispiel im Editorial der neusten Ausgabe, die ich weiter unten ja schon (unter Vorbehalt) empfohlen habe.

    Was Sie da in drei Spalten nicht alles auffahren: "Blockwarte" sind Ihre Feinde, "Spinner" auch, "Spießer" mehrfach, vom "Sozialneid" überschattet, von einer "Gleichheitskrankheit" befallen, "verbitterte Ignoranten" mit "überschaubarem Weltbild", die sich "ihr Feindbild nicht durch Fakten vermiesen" lassen.

    Genau! Nicht weniger Schelte verdient die Ökopaxe, weil sie Ihnen die Luft aus den Reifen gelassen hat…

  • Kennen Sie Kino?


    Gene Siskel & Roger Ebert waren in den 80er und 90er Jahren die Kinokompetenz schlechthin – kaum ein Poster kam ohne ihre "Daumen hoch"-Wertungen auf den Markt. Die Sendung "At the Movies" setzte den Standard für kommerzielle, aber kritische Kritik, und ich habe mir oft gewünscht, es gäbe ein deutsches Gegenstück, das mit Dialog-Besprechungen arbeitet.

    Als Gene Siskel verstarb, wurde er zuerst von Gast- Kommentatoren ersetzt, dann von Richard Roeper. Mittlerweile ist Ebert (Hauskritiker der "Chicago Sun Times") schwer erkrankt. Das Ende der Sendung ist abzusehen…

  • Vanity faires Angebot


    Ich lese keine Hochglanz- Zeitschriften. Schon das Wort "Hochglanz" macht mir Pickel. "Tiefdenk" wäre mir lieber. Hinzu kommt, dass in diesen Magazinen meistens genau der unnötige kleinteilige Krempelkram steht, mit dem ich im Web überschüttet werde. Gute Lesestücke sind selten. Ich verstehe auch nicht, warum Condé Nast glaubt, sowas wie VF würde irgendjemand wöchentlich lesen wollen – außer beim Friseurbesuch.

    Andererseits ist die Branche auch seltsam schizophren: Man macht sich über diesen teuren und schwierigen Versuch, ein neues Edelblatt zu lancieren, allerorten lustig – wenn man nicht gerade darüber jammert, dass es dem Printmarkt dreckig geht…

  • I see dead people – from the future!


    Normalerweise verkneife ich mir launige YouTube-Links, weil ich gerne originäre Inhalte präsentiere. Mein Blog soll kein Verweis-Friedhof sein, der Karteileichen präsentiert.

    Aber heute kann ich nicht anders, und verweise auf das:

    Es handelt sich bei den fünf Clips um eine Sonderausgabe der Nachtshow "Tomorrow with Tom Snyder" aus dem Jahr 1976. Zu Gast sind diverse Star Trek-Darsteller, ein Con-Veranstalter – und Harlan Ellison.

    Ein paar erklärende Worte dazu: Würde ich eine Gottheit anbeten – Harlan wär’s. Ein Mann von Wortgewalt und Einfallsreichtum, die mich erschüttern…