Thema: Film, TV & Presse


  • Schlagzeilen-Dummfug, neuste Version


    Meine Begeisterung für Richard Dawkins dürfte regelmäßigen Lesern dieses Blogs bekannt sein. Und meine Abneigung gegen religiösen Glauben, der sich das Mäntelchen der Rationalität umlegt, und sich in streng wissenschaftliche Belange einmischt, auch. Da empöre ich mich über Häuptlinge ebenso wie über Indianer. Ich stehe auf der Seite der Atheisten und Agnostiker. Besonders allergisch reagiere ich, wenn die vernünftigen Thesen der Atheisten auf dumme und falsche Phrasen reduziert werden, die dann den liberalen Medien die Gelegenheit geben, sich auf die wohlfühlige Seite der "Spirituellen" zu schlagen…

  • Zerbrochene Kinowirklichkeit


    Wie mittlerweile jeder wissen müsste, sammle ich obskure Dinge aus dem Bereich Genre-Film – Fotos, Plakate, Zeitschriften, usw. Manchmal kommen mir dabei Dinge unter die Finger, die man zuerst gar nicht glauben möchte. Schlampereien in Pressebüros und bei Verleihern, die Kopfkratzen auslösen – schaut denn da keiner nochmal drüber?

    Hier drei schöne Beispiele aus offiziell herausgebenem Pressematerial:

    "Megaforce" war eine Trashgranate der frühen 80er, die wir dem Regisseur der "Auf dem Highway ist die Hölle los"-Filme verdanken. Wenn Ronald Reagan "Mad Max" gedreht hätte – "Megaforce" wäre dabei rausgekommen…

  • Wortvogel im Paradies


    Dinge, die sein müssen, müssen sein. Und manchmal muss ich halt nach Wien.

    Dort wohnt Harald Dolezal, ein lieber Österreicher von geradezu aufdringlicher Gastfreundlichkeit, der eines der größten Archive Europas besitzt, wenn es um Pressematerial, Bücher, Plakate, Zeitschriften und Fotos zum Thema phantastischer Film geht. Viel zu selten habe ich die Zeit, mit dem Wagen nach Österreich zu fahren, um dort meine angesammelten Schätzchen abzuladen, lecker zu essen (Haralds Mama kocht spitze – danke!), und mir in 16 Stunden-Schichten wirklich alles einzuscannen, was ich interessant und/oder für Bücher und Artikel verwertbar finde…

  • Kritik: "Chuck und Larry"


    Story : Chuck und Larry sind zwei Feuerwehrmänner, die füreinander durch dick und dünn gehen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Larry ist ein ruhiger Witwer mit zwei Kindern, während Chuck sein Image als Lebensretter nutzt, um fleißig Mädels abzuschleppen. Eines Tages hat Larry ein Problem: Er kann seine Kinder nicht als Begünstigte in seiner Lebensversicherung eintra- gen. Einen Lebenspartner schon. Chuck läßt sich breit- schlagen, als Larrys "schwu- ler" Freund aufzutreten, solange es nicht publik wird – was natürlich augenblicklich geschieht. Die beiden müssen sogar, um nicht wegen Betrugs in den Knast zu wandern, in Kanada heiraten…

  • Kritik: "Bloodrayne 2: Deliverance"


    Ich neige nicht zum Masochismus. Wenn wir etwas nicht gefällt, dann lasse ich die Finger davon. Ich habe Sushi gegessen – einmal reicht. Ich war Mitglied in einem Fitness-Studio – nie wieder. Ich erinnere mich an blaue Cocktails – danke nein.

    Warum also schaue ich mir immer wieder die Filme des deutschen Minustalents Uwe Boll an wie eine verprügelte Ehefrau, die ihrem Gatten glaubt, dass er sich diesmal "ganz bestimmt" geändert hat? Warum kann ich von den cineastischen Monströsitäten dieses Egomanen, der seine Kritiker gerne mal im Ring verhaut, einfach nicht lassen…