Bei BILD stottert der Newsticker…
Was mich nur stutzig macht – die erste Meldung zum Thema "Voice Days" ist minimal anders formuliert. Also doch menschliches Versagen, und keine Doublette im Ticker?
Was mich nur stutzig macht – die erste Meldung zum Thema "Voice Days" ist minimal anders formuliert. Also doch menschliches Versagen, und keine Doublette im Ticker?
Frankreich/USA 1987 . Regie: Elie Chouraqui. Darsteller: Scott Glenn, Jade Malle, Jonathan Pryce, Brooke Adams, Joe Pesci, Danny Aiello
Ich kann nicht genau sagen, warum ich seit 20 Jahren immer mal gehofft hatte, im Fernsehen über diesen Film zu stolpern. Ich bin kein Fan von Krimis oder Thrillern, und die Plotte ist ja ähnlich auch in „Bodyguard“ abgefeiert worden. Vielleicht liegt es an Scott Glenn, oder daran, dass die Handlung so schön zwingend konstruiert ist. Irgendwann vor ein paar Monaten hatte ich dann die Nase von der Warterei voll, und legte mir die DVD zu…
USA 1996 . Regie: Betty Thomas. Darsteller: John Michael Higgins, Daniel Roebuck, Peter Jurasik, Bob Balaban, Kathy Bates, Treat Williams u.a.
In den Jahren 1990 bis 1993 kam es in den USA zum sogenannten „Late Night War“. Nach 30 Jahren ging die Karriere von Johnny Carson in NBCs „Tonight Show“ ihrem Ende zu, und zwei Thronfolger standen in den Kulissen: Komiker Jay Leno, der als Urlaubsvertretung von Carson mehrfach eine gute Figur gemacht hatte, und David Letterman, der seit 10 Jahren die Show direkt im Anschluss an Carson moderierte…
USA 1951 . Regie: Arch Oboler. Darsteller: William Phipps, Susan Douglas, James Anderson u.a.
Eine Frau, verwirrt und schmutzig, schwankt eine Landstraße entlang in ein verlassenes Dorf. Alles ist verwüstet, überall liegen Skelette herum. Der Wind lässt die Kirchglocke permanent läuten – leeres Signal an eine Gemeinschaft, die den nuklearen Holocaust nicht überlebt hat. Roseanne stolpert weiter, findet auf einem Hügel das Haus, in dem sie mit ihrem Mann gelebt hat. Dort hat sich bereits Michael versteckt, der seit der Apocalypse urbanophob ist, nur noch der Natur vertraut…
Wenn man sich ansieht, was für Streifen ich bei der "Movie-Mania 2009" bespreche, dann fällt vielleicht auf, dass ich scheuklappenlos arbeite: Stummfilme, Krimis, Zeichentrick, Dokumentationen, Klassiker, Trash, Obskuritäten. Einziger Maßstab: es muss ein Film sein, der mich aus irgend einem Grund schon immer interessiert hat, und den ich bisher nicht gesehen habe. Ich arbeite damit hauptsächlich Lücken in meiner persönlichen Kino-Historie auf (von aktuellen Heulern wie "Screamers – The Hunting" und "Extreme Movie" mal abgesehen).
Im Gegensatz zu vielen anderen Filmseiten, die regelmäßig Reviews veröffentlichen, fühle ich mich nicht an das phantastische Genre im mehr oder weniger breiten Sinne gebunden…
USA 2008 . Regie: Adam Jay Epstein, Andrew Jacobson. Darsteller: Frankie Muniz, Michael Cera, Jaimie Kennedy
Kennt ihr das auch: Filme, die aus dem Nichts kommen? Ich behaupte ja, halbwegs auf dem Laufenden zu sein, was aktuelle Produktionen angeht. Doch immer wieder knallen mir Streifen auf den cineastischen Kühler, die ich einfach nicht habe kommen sehen. Fertige Filme, abgedreht, geschnitten, und auf Silberscheibe gepresst. Die halte ich dann mit diesem unattraktiven „Hä?“-Gesichtsausdruck in der Hand, und dem blöden Gefühl, hintergangen worden zu sein.
„Extreme Movie“ ist so ein Film…