Thema: Film, TV & Presse


  • "Buffy" ohne Buffy? Da ist was dran!


    Eine Meldung machte in den letzten Tagen im Internet die Runde: Fran Rubel Kuzui, die japanophile Regisseurin des Original-"Buffy"-Kinofilms, möchte gerne einen neuen "Buffy"-Kinofilm drehen – ohne Sarah Michelle Gellar (oder Kristy Swanson), ohne Joss Whedon, ohne jeglichen Bezug zur TV-Serie.

    Die Fans sind erwartungsgemäß empört, und verweisen die Meldung gerne ins Reich der Phantasie.

    Nicht so schnell.

    Kurioserweise weiß ich mehr über die Sache. Das Projekt ist  mir nämlich schon Anfang des Jahrtausends auf einer Geschäftsreise nach Los Angeles vorgeschlagen worden.

    Vor ein paar Jahren traf ich dort den Showbiz-Agenten Marty Fink, der bei uns vortasten wollte, ob es Interesse an einer Reihe von "Buffy"-Filmen gäbe, die allerdings ohne Sarah Michelle Gellar auskommen müssten…

  • Zur Ansicht: neue Videos


    Ein erstaunlicher Fan-Trailer für "Green Lantern":

    Die Franzosen haben US-Blockbuster zuerst erfunden:

    Die neue ABC-Serie "Eastwick" – sechs Folgen, maximal:

    Human Target auf Fox – cool, aber ich vermisse Rick Springfield:

    "Du bist Terrorist" – doch doch, du auch:

  • Kino-Kritik: Terminator 4 – Die Erlösung


    USA 2009. Regie: McG. Darsteller: Christian Bale, Sam Worthington, Moon Bloodgood, Helena Bonham Carter, Anton Yelchin, Bryce Dallas Howard u.a.

    Story : Im Jahr 2018 glaubt der menschliche Widerstand, endlich eine wirksame Waffe gegen Skynet und die Heerscharen an Terminatoren zu kennen, die der Zivilisation das Licht ausgeblasen haben. Eine weltweit koordinierte Attacke wird geplant – doch John Connor muss befürchten, dass dabei Kyle Reese umkommt, den er eigentlich in naher Zukunft in das Jahr 1984 schicken muss, damit dieser sein Vater wird. Und plötzlich taucht mit dem verdächtig robusten Marcus Wright ein weiterer unberechenbarer Faktor im Mensch/Maschine-Krieg auf…

  • Terminator: Die Erlösung – bad or badass? Jetzt mit Boxoffice-Updates (3. Update)


    Wow, die ersten Kritiken zu "Terminator: Salvation"  sind wirklich vernichtend.

    Harry Knowles bei AICN reißt den Film in Stücke. Absolut lesenswert – und nachvollziehbar. Kollege Massawyrm sieht es anders – aber seine Kritik liest sich auch nicht viel positiver.

    Roger Ebert (2 Sterne): "Believe me, I would have enjoyed traveling forward through time for two hours, starting just before I saw the movie."

    Toronto Star (1 1/2 Sterne): "Terminator Salvation: It’s back, and it’s bad"

    Globe and Mail (2 Sterne) : "What its predecessors had, this sequel sorely lacks"

    USA Today: "Bale is surprisingly one-dimensional as John Connor, the leader of the human Resistance movement whose destiny is linked to the future of mankind in this doomsday action franchise…

  • Gehirnjogging für Filmfans


    Die Zeitschrift Empire hat sich zum 20. Geburtstag was Tolles einfallen lassen – ein Suchbild, in dem 50 Filmtitel der letzten 20 Jahre versteckt sind:

    Das Prinzip ist einfach: Filmtitel entdecken, anklicken, eingeben. Den offensichtlichsten Treffer gebe ich vor: "Gladiator".

    Ich habe in 20 Minuten 30 Titel gefunden – bei den anderen hakt’s (noch).

    Wieviel schafft ihr?

  • 1 Minute großes Fernsehen


    Es sind oft genug kleine Szenen, die mich beeindrucken. Schnipsel in TV-Serien, wenn Darsteller nicht bloß gut sind, sondern herausragend. Details. Pausen. Blicke.

    "Battlestar Galactica" hatte ein paar davon. David Hyde Pierce in "Frasier". Das Staffelfinale von "House". Pam in "The Office", als Jim sie um Date bittet, statt in die New Yorker Zentrale zu wechseln:

    Wir hatten bei den "TV-Babes" vor ein paar Tagen schon über Kristen Bell gesprochen. Gestern hatte sie einen Gastauftritt in der sympathischen Improv-Sitcom "Party Down". Sie spielt Uda Bengt, die Leiterin eines rivalisierenden Catering-Teams namens "Valhalla"…

  • The Spirit of America(n TV)


    Ich fand die Pilotepisode der neuen Highschool-Serie "Glee" nicht so besonders. Die Darsteller sind gut, ohne herausragend zu sein. Die Dialoge sind glaubhaft, ohne zu funkeln. Emotional schwankt das permanent zwischen Drama, Komödie, und Klischee (klar, die Jocks machen ihre Scherze mit dem armen Rollstuhlfahrer, die Cheerleaderin ist eine blonde Bitch). Es fehlt das klare Genre, der Fokus.

    In der letzten Szene schafft es die Episode aber noch, das Ruder herum zu reißen – durch hemmungsloses Pathos und einen echten "american classic":

    Und es ist genau DAS, was mir bei deutschen Serien fehlt – die Bereitschaft, alle Vorsicht fahren zu lassen, Gefühle zu umarmen, die Handbremse zu lösen, und sich hemmungslos zum Affen zu machen…