Thema: Film, TV & Presse

  • Disposable Dozen (6): Meat Loaf – To Hell and Back


    USA 2000 . Regie: Jim McBride. Darsteller: W. Earl Brown, Deedee Pfeiffer, Zachary Throne, Tom Wood, Jeff Freilich.

    Story: Eine unglückliche Kindheit, der Traum von der Bühne: Meat Loaf Aday ist entschlossen, seinen Weg zu machen. Sein unglamouröses Aussehen und seine opernhaft-bombastische Stimme sind eher ein Hindernis – bis er auf den Komponisten Jim Steinman trifft, der ihm pompöse Rocknummern auf den Leib schreibt. Meat bekommt, was er immer wollte und bleibt doch unglücklich. Er reibt sich auf bei dem Versuch, seinem Publikum alles zu geben, verspielt den Erfolg des Albums "Bat out of Hell", tingelt irgendwann nur noch durch zweitklassige Hallen…

  • Zwei, drei Gedanken zum Song Contest


    Aserbaidschan hat’s verdient – schöne Nummer, die schnell ins Ohr geht Italien auf Platz 2? Sensationell. Komplexe, mutige, ESC-untypische Nummer Ukraine unerträglich, untertroffen nur noch von Bosnien-Herzgowina Schweden? You’ve got to be kidding me… Lena absolut überzeugend, sehr sexy – unterbewertet Dinge, die ich mich nie sagen hören wollte: "Jedward haben mir gefallen." Meine LvA und ich waren uneins: Ist die Spanierin sexy? Georgien hat massiv gerockt Blue – erschreckend schwache Performance für eine Band mit DER Erfahrung Kaum jemand hat so sehr den letzten Platz verdient wie die Schweiz Zuviel Hampelmänner und Hampelfrauen im Hintergrund Viele blasse Acts im Vergleich zum Vorjahr Düsseldorf hat überzeugt, es war eine Mega-Show mit einer großen Einheizernummer von Raab & Co…

  • Disposable Dozen (5): Red Eagle


    Thailand 2010 . Regie: Wisit Sananatieng. Darsteller: Pornwut Sarasin, Ananda Everingham, Yarinda Bunnag, Wanasigha Prasertkul, Prawit Kittichantera.

    Story: Der Vigilante Red Eagle räumt unter den Verbrechern einer thailändischen Metropole der nahen Zukunft gnadenlos auf. Ein Cop soll ihn stoppen. Und eine junge Frau, die zwischen beiden Männern (und dem Ministerpräsidenten!) steht, wird zum Zünglein an der Waage. Derweil heuert die verbrecherische Geheimorganisation der Matulee den Profikiller Black Devil an, Red Eagle auszuschalten. Der ist allerdings wegen seiner Morphiumsucht schwer angeschlagen…

    Kritik: "Red Eagle" ist totales Chaos…

  • Disposable Dozen (4): Hunter Prey


    USA 2009 . Regie: Sandy Collora. Darsteller: Clark Bartram, Damion Poitier, Isaac C. Singleton jr., Simon Potter.

    Story: Ein Raumschiff bruchlandet auf einem öden Wüstenplaneten. Eine kleine Gruppe von Soldaten macht sich auf, einen anscheinend sehr wichtigen Gefangenen zu verfolgen. Schon bald fordern Kämpfe, Streitigkeiten und die harsche Umgebung erste Opfer. Es bleibt der Verfolgte – und ein Verfolger. Doch wer hier wen jagt ist ebenso schwer auszumachen wie die Frage nach Gut und Böse. Ist alles nur eine Frage des Standpunkts – und "Gerechtigkeit" eine Illusion…

  • Disposable Dozen (3): Rock Slyde


    USA 2009 . Regie: Chris Dowling. Darsteller: Patrick Warburton, Andy Dick, Rena Sofer, Elaine Hendrix, Jamie Alexander, Eric Roberts.

    Story: Rock Slyde ist als Privatdetektiv weder besonders eifrig noch besonders begabt. Auch die Reize der schönen Klientin Sara lassen ihn kalt, zumal ihre Behauptung, verfolgt zu werden, offensichtlicher Kappes ist. Wirklichen Einsatz zeigt Rock erst, als seine zuverlässige Sekretärin Judy Bee der Sekte der Bartologen anheim fällt – und die Bartologen ihn mit ein paar alten Piraten-Porno-Musicals erpressen wollen, die er mal gedreht hat…

    Kritik: Die Idee, das sehr durchstrukturierte Genre des Harboiled-Detektivfilms zu parodieren, ist wahrlich nicht neu: "Tote tragen keine Karos", "Eine Leiche zum Dessert", "Fatal Instinct", sogar "Müllers Büro"…

  • Today’s Special: Asia Crap


    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als es beim Discounter pünktlich zu jedem Disney-Film im Kino eine irgendwo in Fernost (oder dem Ostblock, oder Südamerika) zusammen gestoppelte Billig-Version auf Video gab, die vom Cover gerade ähnlich genug war, um Kinder zu täuschen, aber nicht ähnlich genug, um die Rechtsabteilung von Disney auf den Plan zu rufen.

    Nicht klar war mir, dass es sowas immer noch gibt. Eben im Internet gesehen – und pünktlich zum Kinostart von Ihr-Wisst-Schon-Was:
    Trotz des Eindrucks, den das Cover erwecken möchte, ist der Film natürlich traditionell in 2D gezeichnet…