Thema: Film, TV & Presse

  • The (almost) lost ending: Little Shop of Horrors


    Ahhhh, geil, da lacht das Nerd-Herz! Endlich bekommen wir das alternative Ende des großartigen Grusicals "Little Shop of Horrors" zu sehen, das einst als "zu deprimierend" verworfen wurde. Hier ein Clip:

    Ich liebe es. Das hat was von "The Blob" und "Godzilla".

    Das Ende war immer so ein "heiliger Gral" für Filmfans. Es war relativ früh bekannt, dass es tatsächlich existierte, aber jenseits von ein paar Schwarzweiß-Bildern in der Cinefantastique blieb es verschollen. 1998 kam eine DVD mit einer Schwarzweiß-Arbeitskopie der Sequenz raus, wurde aber sofort wieder zurück gezogen…

  • Abandoned (3): "Gymnasium mit Geist"


    Es gibt Projekte, die habe ich schon so lange auf der Festplatte liegen, dass ich mich nicht mal an sie erinnern kann. Dann braucht es einen kleinen Schubs im Oberstübchen, um zum Aha-Effekt zu kommen.

    Heute war es mal wieder soweit: Ich las auf DVD Verdict eine Kritik zum neuen Animationsfilm "Monster High: Ghouls rule". Der Inhalt: "The basic premise of Monster High is that our famous movie monsters (Dracula, the Wolfman, Frankenstein’s Monster) all have children in high school (the Monster High of the title) who go through typical high school adventures, except, of course, that they’re monsters"…

  • 6 Jahre Wortvogel (4): Mein langer, erwartungsgemäß vergeblicher Kampf gegen die BILD-Zeitung


    Einige Dinge, die ich beim "data mining" meiner bisherigen Blog-Artikel herausfinde, erstaunen mich. Natürlich war klar, dass ich mich in meinen sechs Jahren als Wortvogel immer wieder mit Springers Flaggschiff auseinander gesetzt habe. Aber über 60 Beiträge? Das ist doch eine ganze Menge, zumal ich 2006 spät angefangen habe und in den Jahren 2011 und 2012 nur ein spärlicher Artikel hinzu gekommen ist. Demnach habe ich 2007, 2008 und 2009 der BILD 20 Beiträge pro Jahr gewidmet.

    Zuerst dachte ich: diesen Aufwand KANN das Berliner Boulevard-Blatt nicht wert gewesen sein…

  • Leseliste fürs Wochenende


    Es macht mir Spaß, meine Fundstücke aus dem Netz mit euch zu teilen. Zusammen ist immer besser als allein. Auch diesmal steht es euch frei, eigene Empfehlungen auszusprechen oder von mir verlinkte Beiträge zu kritisieren.

    Über die Produktion von Fleisch im Labor wird immer wieder berichtet. Wenn es denn mal effizient und ökonomisch funktioniert, wird es eine Revolution: Millionen von Kühen, Hühnern und Schweinen bräuchten nicht mehr geschlachtet werden, die Umwelt würde massiv entlastet, Vegetarier müssten von ihrem hohen Ross runter, etc. Bei txchnologist geht es allerdings vorerst um einen höchst interessanten Zwischenschritt – die Herstellung von Leder im Reagenzglas…

  • Dying is easy, comedy is hard: Dirk Bach, du wurdest noch gebraucht!


    Ich kannte Dirk Bach nicht, hatte in meinen 20 Jahren in der Branche auch keinen peripheren Kontakt zu dem Schauspieler und Comedian, der gestern im Alter von 51 Jahren überraschen verstorben ist.

    Es liegt nicht daran, dass ich es nicht versucht hätte.

    Dying is easy, comedy is hard, sagt man. Darum scheitern auch viele große Schauspieler, wenn sie rollen-untypisch komisch sein sollen. Andersrum wird leichter ein Schuh draus: in vielen Komikern schlummert erstaunliches dramatisches Talent. Bei Dirk Bach sowieso, der hat ja weltweit Theater gespielt…