Thema: Film, TV & Presse

  • Kritik: "Autómata"


    USA, Frankreich, Spanien 2014. Regisseur : Gabe Ibáñez. Darsteller : Antonio Banderas, Birgitte Hjort Sørensen, Dylan McDermott, Melanie Griffith, Robert Foster, Tim McInnerny

    Story : Jacq Vaucan lebt in einer wenig erstrebenswerten Zukunft: Sonnenstürme und radioaktive Strahlung haben die Erde in eine Wüste verwandelt und die letzten Städte in dystopische Ghettos. Roboter der "Pilgrim"-Serie machen die meiste Drecksarbeit, werden aber wenig geschätzt, seit es ihnen nicht gelungen ist, die allgegenwärtige tote Wüste zurück zu drängen.

    Als Versicherungsagent im Auftrag des Herstellers ist es Jacqs Aufgabe, Fehlfunktionen der Maschinen nachzugehen und sicher zu stellen, dass ihre zwei unverrückbaren Protokolle intakt bleiben: "Kein lebendes Wesen schädigen" und "Keine Modifikationen"…

  • Blockbuster-Rückschau: Zu spät, zu kurz, zu blah


    Amazing Spider-Man 2 Man sollte meinen, dass Sony nach vier "Spider-Man"-Filmen halbwegs den Bogen raus hat – oder dass sie wenigstens die gröbsten Fehler der Raimi-Trilogie nicht wiederholen. Leider scheinen sie entschlossen, aus der Geschichte nicht zu lernen – und sind deshalb verflucht, sie zu wiederholen.

    "The Amazing Spider-Man" isst ein grundsolider, unterhaltsamer, wenn auch sehr flacher Film, dessen größtes Problem darin liegt, dass er eine Origin-Story erzählt, die wir zu oft schon gesehen haben. Aber er macht auch viel richtig: Stone und Garfield sind deutlich massenkompatibler als Maguire und Dunst, die akrobatischen Szenen sitzen, das Kostüm wirkt realistischer, und Lizard ist ein vergleichsweise cooler Gegner…

  • Gold! Beute für die Band-Komplizen


    Es hat fast ein halbes Jahr gedauert, aber endlich sind sie da – 20 von ALLEN Autoren UND Charles Band signierte Exemplare des Buches "Empire of the B’s". Es sind die einzigen weltweit. Sie sind von Los Angeles nach Utah gereist, von dort nach London und schließlich zu mir nach Speyer, wo ich sie eben frisch signiert habe.

    Ich hoffe, morgen mindestens die Hälfte an die Menschen rausschicken zu können, die mich auf dem langen Weg von der Idee bis zum druckfertigen Exemplar begleitet haben – ihr wisst, wer ihr seid…

  • Lost in Time (13): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Heute geht es mal um zwei Serien, die durchaus repräsentativ für den Zeitraum ihrer Entstehung sind und über die ich auch wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann. Beide wurden von deutschen Top-Regisseuren produziert, die es nach Hollywood gezogen hatte. Und beide belegen sehr schön, dass sich Kinoerfolg nicht so leicht ins Fernsehen übertragen lässt.

    The Visitor Als Roland Emmerich zusammen mit NBC 1997 seine erste TV-Serie ankündigte, war zumindest das SF-Fandom relativ überrascht: Hatte der Schwabe nicht mehrfach angekündigt, "Raumpatrouille" auf die Fernsehleinwände zurück zu bringen…

  • Syfy Double: "High Moon" & "Z Nation"


    Der Syfy-Channel hat die Serienproduktion in den letzten Jahren ziemlich schleifen lassen. War man lange Zeit der Haussender für unterhaltsame, recht aufwändig produzierte SF-Langläufer wie "Battlestar Galactica", "Stargate" und "Farscape", wurde in den letzten Jahren deutlich versucht, mit weniger Geld mehr Mainstream zu erreichen. "Eureka", "Haven" und "Warehouse 13" schielten deutlicher auf die Zielgruppe von "Akte X" als auf die Zielgruppe von "Star Trek". Billiger Schund wie "Flash Gordon", "The Phantom" und "Painkiller Jane" trug dazu bei, das eigentlich recht gute Image des Senders nachhaltig zu ramponieren…

  • Fantasy Filmfest 2014 (49): Cat Run 2


    Ich schummle jetzt einfach ein bisschen, um auf die 50 zu kommen. "Cat Run 2" lief gar nicht auf dem FFF 2014. Hätte er aber sollen. Weil der Vorgänger beim FFF 2011 eine echte Überraschung war und das Sequel somit Priorität haben sollte. Zusammen mit dem zweiten, falschen "Beneath" bin ich damit auf 50. Weil ich "Cannibal" echt nicht mehr schaffe – der ist furchtbar lang und soll furchtbar langweilig sein. Nehmt’s gnädig hin und lasst mich ausschlafen.

    USA 2014. Regie: John Stockwell. Darsteller: Scott Mechlowicz, Alphonso McAuley, Winter Ave Zoli, Kamille Leai, Vanessa Branch u.a…

  • Fantasy Filmfest 2014 (48): Blue Ruin


    USA 2013. Regie: Jeremy Saulnier. Darsteller: Macon Blair, Devin Ratray, Amy Hargreaves, Bonnie Johnson, Brent Werzner, Kevin Kolack, Daniel L. Kelly, David W. Thompson, Eve Plumb

    Offizielle Synopsis : Nach einem traumatischen Doppelmord lebt Dwight seit Jahren am Rande der Gesellschaft – ein zerzauster, verwahrloster Landstreicher, unsichtbar für die meisten Menschen, allein mit sich selbst und seinen Rachegedanken im Schutze eines rostigen blauen Pontiac. Als eines Tages der für das damalige Verbrechen verurteilte Wade Cleland aus dem Gefängnis entlassen wird, schlägt Dwights Stunde. Bewaffnet und zu allem entschlossen sucht er nach dem Mörder, doch auf seinem Kreuzweg ist die Konfrontation mit Wade nur der Beginn einer unfassbaren Tortur – ein Abstieg in die Tiefen einer Hölle, aus der es kein Zurück mehr gibt…