Thema: Film, TV & Presse

  • Star Trek Discovery: Der Fairness halber…


    So, ich habe eben die ersten "richtige" Folge "Star Trek Discovery" gesehen. Und weil mir vorgeworfen wurde, die Serie vorschnell zum Rohrkrepierer erklärt zu haben, möchte ich noch mal in die Details gehen.

    Ich habe die Serie nicht zum Rohrkrepierer erklärt, sondern den Pilotfilm (präziser: die beiden Pilotepisoden). Der Unterschied ist wichtig, auch wenn ihn viele Trekker nicht verstehen wollen und selber den Fehler machen, aus ihrer Begeisterung für den Pilotfilm eine zumindest unvorsichtige Begeisterung für die Serie zu extrapolieren.

    Nichts, was die Serie "Star Trek Discovery" in Zukunft leistet, wird die Defizite des Pilotfilms wettmachen können…

  • TV Kritik: Marvel’s Inhumans


    Offizielle Synopsis: Die Inhumans leben in der Stadt Attilan auf dem Mond, unsichtbar für die Menschen. Regiert werden sie von König Black Bolt und Königin Medusa. Doch Black Bolts Bruder Maximus will selber an die Macht, zettelt einen Aufstand an. Nur mühsam können Black Bolt und seine Getreuen zur Erde fliehen, nach Hawaii.

    Kritik : Marvel strebt die totale Herrschaft über die audiovisuellen Medien an, das steht fest. Zählen wir doch mal nach: Im Kino erwarten uns demnächst Thor 3, Ant-Man 2, Avengers 3, Black Panther, Captain Marvel und diverse Sequels aktuell in Entwicklung…

  • TV Kritik: Star Trek – Discovery


    Spoilerfreie Inhaltsangabe : Seit sieben Jahren dient Sternenflottenoffizierin Michael Burnham, die auf Vulcan von Sarek erzogen wurde, unter Captain Giorgiou auf der USS Shenzou. Am Rande des Föderationsgebiets soll die Crew des Schiffs den Schaden an einer unbemannten Relais-Station überprüfen. Dabei stoßen sie auf ein altes, zersplittertes Kriegervolk, das – neu vereint von einem charismatischen Anführer – einen Großangriff auf die Föderation plant, deren Grußformel "Wir kommen in Frieden" sie für den Aufruf zu Völkermord und Invasion halten. Burnham ist überzeugt, dass die üblichen diplomatischen Bemühungen in diesem Fall nicht greifen werden, nicht greifen können…

  • Ein paar Gedanken zu "Citizen Kane"


    Ich habe "Citizen Kane" bestimmt seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Ich erinnere mich, dass ich den Film immer dergestalt beschrieben habe:

    "Was ihn zum Meisterwerk macht, ist die Tatsache, dass er nicht SEINER Zeit voraus ist – sondern JEDER Zeit. Immer wieder."

    It’s terrific, indeed.

    Gestern hatte ich das große Glück, den Film mit der LvA mal wieder anschauen zu können. Im Kino. Wo er hingehört. Und dabei sind mir diverse Sachen aufgefallen, die ich mit euch teilen wollte.

    Zuerst einmal: Die Kopie war leider grausam abgelutscht, es hätte sicher mehr Spaß gemacht, die restaurierte Version von 2009 zu sehen…

  • Manche nennen es Arbeit: Faces of Fun (5)


    Nach den vielen schaurigen Filmen der letzten Tage (drei Reviews liefere ich noch nach) muss ich erstmal durchatmen – und ihr vielleicht auch. Darum Zeit für Entspannung mit zehn weiteren Bildern von meiner Arbeit als Landreporter.

    Die heutige Galerie ist ein gutes Beispiel dafür, wie weit ich rumkomme – von Rodenäs an der dänischen Grenze bis Waldkirchen in der Schweiz, vom Emsland bis Berchtesgaden. Sommer wie Winter, Frühling wie Herbst.

    Fotos u.a. von Stephanie Schweigert, Johannes Geyer, Uwe Tölle. Danke.

  • Fantasy Filmfest 2017: Schneeflöckchen


    Deutschland 2017. Regie: Adolfo J. Kolmerer. Gast-Regie: William James. Darsteller: Reza Brojerdi, Erkan Acar, Xenia Assenza, David Masterson, Alexander Schubert, Adrian Topol, Gedeon Burkhard, Eskindir Tesfay, Selam Tadese, Mathis Landwehr, Judith Hoersch, David Gant, Bruno Eyron, Martin Goeres

    Offizielle Synopsis : Das Berlin der nahen Zukunft sieht aus wie Hamburg während des G20-Gipfels. Die Kettensäge locker über der Schulter hängend, schlagen und schießen sich die Kleinganoven Tan und Javid durch die Spreemetropole, in der es nicht mal mehr anständigen Döner gibt. Stattdessen entdecken sie in einer geklauten Karre ein Drehbuch, in dem sie ihre eigenen Dialoge Wort für Wort wiederfinden…

  • Fantasy Filmfest 2017: Verónica


    Spanien 2017. Regie: Paco Plaza . Darsteller: Sandra Escacena, Ana Torrent, Leticia Dolera, Sonia Almarcha, Maru Valdivielso, Bruna González, Carla Campra, Claudia Placer, Consuelo Trujillo, Iván Chavero

    Offizielle Synopsis : Überfordert vom Alltag, will sich die jugendliche Verónica in einer Séance Beistand von ihrem verstorbenen Vater holen. Doch gemeinsam mit ihren Freundinnen Rosa und Diana holt sie statt dem Herrn Papa etwas ganz anderes aus dem Reich der Toten.

    Kritik : Ist "Night of the Virgin" ein transgressives, aggressives Beispiel für die innovativen Kräfte des kontemporären spanischen Films, dann ist "Verónica" ein Beispiel für dessen schleichende Banalisierung durch das Schielen auf die internationalen Märkte (siehe auch "Summer Camp")…