Thema: Abby Sunday


  • It’s an Abby Sunday (31): This is your cat on drugs


    Es ist immer schwer, wenn das geliebte Haustier krank ist. Besonders, wenn sich nur schwer identifizieren lässt, was genau los ist. Abbys Anfälle nahmen in den letzten Wochen bedenklich zu, wir hatten sie mehrfach beim Veterinär, um alle möglichen Ursachen auszuschließen – bis am Schluss letztlich Epilepsie übrig blieb. Die kann man bei Katzen nicht testen, die kann man nur vermuten, wenn alles andere abgehakt ist.

    Das klingt nun sehr schlimm. Epilepsie ist nicht schön. Man denkt an Menschen, die sich in Muskelkrämpfen winden, die nicht Auto fahren dürfen, die an ihrer eigenen Zunge ersticken können…

  • It’s an Abby Sunday (30): Cat Swag


    Wir waren am letzten Sonntag auf einer Katzenmesse hier in München. Es war brechend voll, die Tiere aber erstaunlich entspannt (sediert?). Es hat mich ein wenig irritiert, weil ich mir mehr "Messe" und weniger "Katzenschau" erwartet hatte. Manche der flauschigen Schnurrer hätten wir gerne stante pfote "gerettet".

    Trotz Eintritt und Gedränge lohnt sich der Besuch für Katzenbesitzer, weil so ziemlich alle Futterhersteller vertreten sind, die ihre beste Ware zu reduzierten Messe-Preisen anbieten. Und wenn man schon zwei Dosen kauft, packen die den Rest der Tüte auch noch voll, weil sie partout nichts mit von der Messe zurück zur Firma schleppen wollen…

  • It’s an Abby Sunday (30): Fernseh-Fernweh


    Vor ein paar Wochen kam Britta auf die Idee, ein Schälchen mit Körnern und Knödeln vor unser Küchenfenster zu hängen, "damit Abby was zu gucken hat". In unserem Hinterhof tummeln sich schließlich Eichhörnchen, Meisen und Spechte, die gerne mal auf einen Happen vorbei schauen.

    Und in der Tat: Abby hat ihr neues Hobby gefunden. Sie sitzt jeden Morgen eine halbe Stunde lang gebannt auf einem Stuhl vor dem Fenster und schaut dem herbstlichen Treiben zu:

    Ich selbst sitze mit dem Rücken zum Fenster beim Frühstück und weiß trotzdem immer, wann das Schälchen Besuch hat: Wenn Abbys Blick plötzlich völlig starr wird und ihr Knubbelschwänzchen aufgeregt auf dem Sitzkissen hin und her klopft…

  • It’s an Abby Sunday (29): Feel the Heat!


    Wir haben Parkett, sehr hohe Decken und 100 Jahre alte Fenster. Da ich lieber einen Pulli anziehe, als die Heizung aufzudrehen, fühlt sich die Katze trotz Winterfell immer mal etwas "unterkühlt". Auf der Zentralheizung oder dem Kachelofen zu liegen ist eine Sache – Genuss deluxe empfindet Abby besonders dann, wenn die LvA in ihrem Heimoffice den Radiator anmacht:

    Sie wärmt sich nicht – sie toastet. Wenn man sie anfasst, ist das Fell regelrecht heiß. Aber wie heißt es so schön: ist die Katze gesund, freut sich der Mensch…

  • It’s an Abby Sunday (28): Frankie says Relax!


    Die Nachtschicht verbringt Abby mittlerweile am liebsten auf der Kunstpelzdecke auf dem Sofa, die farblich so auf ihr Fell abgestimmt ist, dass man vorsichtig sein muss, sich nicht aus Versehen auf sie drauf zu setzen. Wenn Abby dann müde wird, beginnt sie mit hängendem Kopf und lautem Schnurren die Decke zu kneten, was ein Weilchen dauern kann. Erst dann legt sie sich zur Gänze hin.

    Solange wir im Wohnzimmer sind, schläft Abby nie fest. Dafür sind wir vermutlich auch zu laut. Es reicht schon, sie mit dem Fuß zu berühren, damit sie wieder anfängt zu schnurren und sich geschlossenen Auges zu räkeln…

  • Abby Sunday, Part 2: Das Draußen ist kaputt!


    Heute morgen sah es hier plötzlich so aus:

    Das kennt unsere Abby (glauben wir zumindest) so noch gar nicht. Weil sie ja am liebsten stundenlang auf dem Balkon hockt, haben wir ihr den Gefallen getan und sie einfach mal in den Schnee gesetzt. Die Pfotenabdrücke zeugen sehr schön vom "Erfolg" dieser Aktion:

    Sie ist rückwärts zurück in die Wohnung gesprungen.

  • It’s an Abby Sunday (27): Ich glotz TV!


    Da Abby ja immer um uns rum sein muss, ist es nur normal, dass sie auch abends im Wohnzimmer in Sichtweite bleibt. Am liebsten liegt sie in Brittas kleinem Sessel, der versetzt vor dem Fernseher steht. Egal, ob wir geräuschintensive Videospiele daddeln oder krachige Actionfilme anschauen – sie ist nicht aus der Ruhe zu bringen.

    Letzten Montag haben wir sie von der Katzenpension abgeholt – und etwas hat sich verändert.

    Abby hat den Fernseher entdeckt. Nach mehr als sechs Monaten.

    Es geschah während einer Folge "Wildes Deutschland", die viele zwitschernde Vögel und knurrende Luchse zeigte…