Thema: Abby Sunday


  • Der Feind unter deinen Füßen…


    Eine sehr nette Bekannte, die ebenfalls erheblich zu verwöhnte Katzen besitzt und diese gerne mit dem neusten Spielzeug unterhält, schickte mir neulich dieses Ding zu:

    Das ist ein Hexbug nano. Sieht aus wie eine Kreuzung aus Kakerlake und Mikrochip und vereinigt tatsächlich auch die Eigenschaften dieser Elternteile. Der Korpus vibriert, wodurch die 12 Gummibeinchen den Hexbug vorwärts bewegen. Die Vibration sorgt auch dafür, dass sich der Hexbug automatisch umdreht, wenn er auf dem Rücken liegt. Ein paar Sensoren helfen dem Bug, nicht in Sackgassen stecken zu bleiben…

  • Rufus & Becky: Die Bar ist eröffnet!


    Unsere Tierärztin hatte uns schon einen Katzenbrunnen empfohlen. Hielten wir für unnötig, weil Rufus und Becky sowieso trinken, als stünde ein Trip durch die Wüste bevor. Wir haben in der ganzen Wohnung Schälchen mit Wasser verteilt, die begeistert angenommen werden.

    Im Ferienlager haben unsere Katzen letzte Woche erstmals einen solchen Katzenbrunnen gesehen – waren nach Aussage der Herbergsmutter wohl ziemlich hin und weg von dem frischen Geplätscher. Sie meinte, sie habe sowieso noch zwei dieser Gerätschaften neu verpackt bei sich rumstehen – ob wir einen Brunnen nicht geschenkt haben wollten…

  • Katzenspielzeug: Rufus & Becky als Triebtäter


    In den letzten anderthalb Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass unsere Katzen jedes Federchen an der Angel begeistert annehmen. Dann wird getobt, gejagt, gebalgt, gesprungen, was das (Spiel)Zeug hält. Immer schön der Reihe nach, übrigens: Mit nicht wahrnehmbaren Signalen verständigen sich Becky und Rufus, wer gerade "dran" ist. Da ist keine Konkurrenz, keine Eifersucht. Federn und Lederbömmel sind für alle da.

    Sie spielen generell auch unterschiedlich – Rufus als der Stärkere springt mitunter einen Meter in die Luft und überschlägt sich dabei auch souverän…

  • Becky hat ’nen Vogel


    Katzen halten sich klar an die bekannten Geschlechterrollen – Rufus ist der leichtsinnige Schreihals, der mit jedem Scheiß durchkommt, weil er zu 20 Prozent aus Fell, 20 Prozent aus Schnurren und 160 Prozent aus Charme besteht. Er ist der Ben Affleck unter den Katern, man KANN ihm nicht böse sein.

    Becky ist ganz Dame, hält sich gerne zurück, braucht auch mal Me-Time, und jeder Gang durch das Wohnzimmer ist ein Lauf auf dem Catwalk – elegant, schwingend, keck. Sie scheint immer ein Auge auf Rufus zu haben: "Der macht immer so schnell Blödsinn, da schaue ich mal lieber"…

  • Schlafes Schwester


    Ich habe ja schon öfter gehört, dass Katzen gerne auf dem Schoß des Besitzers schlafen, niedlich eingerollt oder quer drüber. Rufus hat das von Anfang an anders gehandhabt, er will wie ein Kleinkind gehalten werden:

    Dabei schläft er nicht besonders tief, er tankt nur eine Viertelstunde Nähe zu "seinem" Menschen. Dann steht er auf und sucht sich einen ruhigen Platz für das richtige Nickerchen.

    Seine Schwester Becky ist da anders. Sie ist generell lieber für sich, braucht Kuscheleinheiten eher sporadisch und formlos, gerne auch verpackt in Spielereien…

  • Katzenauge: Watching Rufus & Becky


    Ich bin ja nicht der Typ für sinnlose Hardware-Spielereien. Ein einfaches Smartphone, ein solider Flachbild-Fernseher, mein Macbook Air, 32m/bit Internet – mehr braucht der Wortvogel nicht zum Glück.

    Nun haben wir 2014 zwei Katzen bekommen. Britta musste immer wieder beruflich verreisen. Und Weihnachten gab’s zum Jahresausklang auch schon wieder. So kam ich auf die Idee, der Sehnsucht meiner LvA nach den Haustieren Rechnung zu tragen. Ich legte ihr (untere anderem) dieses Teil unter den geschmückten Baum:

    Eine einfache IP-Kamera. Einfach deshalb, weil die beiden einzigen Mängel, die mich auf Anhieb störten (nur 640×400 Auflösung und kein Zoom), auch bei den meisten anderen, teureren Geräten auf dem Markt zu finden sind…