• Liebe Nichtraucher…


    … ich bin einer von euch. Manchmal bezeichne ich mich sogar als militanten Nichtraucher – besonders wenn ein Raucher darüber schwadroniert, dass ausgerechnet sein Zigarettchen doch wohl niemanden störe, wenn offensichtlich das Gegenteil der Fall ist.

    Selber habe ich nie geraucht. Mein Vater ist an Lungenkrebs gestorben, nach 25 Jahren mit 2 Schachteln täglich. Es ist nicht der einzige Fall in meiner Familie, bei dem sich der Kausalzusammenhang so deutlich präsentiert. Trotzdem war meine Ablehnung der Fluppe nie grundsätzlicher Natur: Es schmeckt mir einfach nicht…

  • Mythen-Zerstörung voraus: How to create a sexy pop star


    Dieses Video ist schon ein paar Jahre alt – ich habe es seinerzeit entdeckt, bevor ich mein Blog startete. Heute kam es mir eher zufällig wieder unter die Augen.

    Wie stellt man einen Popstar her – nach allen Regeln der Kunst?

    Es scheint mir immer noch besonders aktuell, weil die Diskussion um die Pest "Auto-tune" gerade besonders hitzig geführt wird, und weil diverse Casting-Shows viele Elemente dieses "Produkt-Entwurfs" fleißig beherzigen. Wer sich an meine Erzählungen von der Telenovela "Lotta in Love" erinnert – da lief es auch nicht viel anders…

  • Flugzeug-Katastrophe: Anschnallen bitte!


    Dies ist eine wahre Geschichte. Ich wünschte, es wäre nicht so…

    Am 12.2.2010 buchte ich über die Abteilung für Pressebuchungen einer bekannten Airline einen Flug für zwei Personen von München nach Hamburg und zurück. Die Bestätigung kam prompt per Email. Einen Namen für die zweite Person konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht angeben, da nicht sicher war, welcher Fotograf mich begleiten würde. Die Bestätigung weist für diesen Fall auf eine Gebühr von 30 Euro hin, wenn die zweite Person nicht binnen zwei Tagen nachgetragen wird…

  • The mystery of the neverending Stimmbruch: Clive, what the fuck?


    Ich habe gesehen, was der "gay lifestyle" in LA aus einem Mann machen kann. In einer Stadt, in der wirklich alles geht und in der keine persönlichen Grenzen gezogen werden, locken Exzesse und Extreme mit klebrig-süßen Stimmen. Man kann sich im totalen und ungebrochenen Hedonismus verlieren, besonders wenn man genug Geld hat, das durchzuhalten.

    Aber ein so erschreckendes Beispiel wie Bestseller-Autor Clive Barker ist mir lange nicht mehr untergekommen.

    Ich habe Clive Barker Anfang der 90er mal getroffen. Damals klang er noch ungefähr so:

    2001 siedelte er nach Los Angeles um…