Letzte Artikel


  • Let’s talk about pop, baby: Goddesses of the 80s


    Ich habe gerade einen wirklich guten Lauf, was meine Blog-Produktivität angeht. Beiträge für einen ganzen Monat sind praktisch fertig, kaum einer unter 10.000 Zeichen. Das mag für euch teilweise sehr anstrengend sein – früher hat der Wortvogel ja schließlich auch mal bloß ein Foto veröffentlicht oder eine BILD-Schlagzeile kommentiert. Aber nichts ist so beständig wie der Wandel und ich fühle mich heute wohler damit, Essays und Recherchen zu schreiben.

    Weil Sonntag ist und wir alle angesichts der weltpolitischen Ereignisse eine Pause verdient haben, gibt es heute nur einen kurzen Beitrag mit viel Schauwert(en)…

  • Analoger Abstieg ins Archiv (1): Erst-, Sonder-, Jubiläumsausgaben


    Es gibt in meinem Arbeitszimmer zwei EKET-Regale mit insgesamt acht Fächern, von denen sechs mit KASSETT-Zeitschriftenordnern bestückt sind:

    In diesen Ordnern befinden sich die letzten Schätze meiner analogen Printmedien-Sammlungen – Einzelausgaben von Zeitungen und Zeitschriften, die sich entweder wegen des Überformats nicht scannen ließen oder die mir zu wertvoll sind, um sie zu zerschneiden. Letzte Woche habe ich sie inventarisiert, heute habe ich die interessantesten 120+-Cover für euch fotografiert.

    Ich verspreche euch eine spannende Reise durch die Medienlandschaft – oft hässlich, dumm, langweilig, aber auch mutig, kackfrech und kurzlebig…

  • L’Impasto-Pizza/Pinsa-Böden: Weniger ist mehr – oder?


    Neulich stolperte ich beim lokalen HIT-Supermarkt über dieses Display:

    Pizza- und Pinsaböden, handgefertigt und so clever eingeschweißt, dass sie auch ungekühlt wochenlang haltbar sind. Dem Vernehmen nach nicht nur für Privatpersonen gedacht, sondern auch für kleine Bistros und ähnliche Betriebe, die keinen Platz in der Kühlung haben und nicht ständig aufs Verfallsdatum schielen wollen.

    Um es mit Hardy Krüger zu sagen: Ich schlage vor, wir schauen uns das mal an!

    Zuerst veranstalteten die LvA und ich mit den Pizzaböden einen gepflegten italienischen Abend. Sie eine "bianco", ich ganz klassisch mit Salami, Schinken, Bacon Bits, Röstzwiebeln und Ei…

  • Kino Kritik: GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE


    USA/Deutschland 2025 . Regie: Gore Verbinski. Darsteller: Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz, Asim Chaudhry, Juno Temple, Tom Taylor, Riccardo Drayton u.a.

    Story: Ein seltsam gekleideter Mann stürzt in ein nächtliches Diner und verkündet den Gästen, dass er aus der Zukunft gekommen ist, um die bevorstehende Apokalypse durch die KI zu verhindern. Es ist bereits sein 117. Versuch, genau die richtigen Mitglieder für ein Team auszuwählen, mit dem er es in die Vorstadt schafft, wo in wenigen Stunden das Schicksal der Welt entschieden wird…

  • Leichen im Keller: Frühe Sündenfälle des Wortvogels


    Ich habe einen YouTube-Kanal entdeckt, der mich unangemessen begeistert: Der <a href=" blättert alte TV-Zeitschriften durch. So langsam, dass man mit Standbild sogar die Artikel lesen kann. Eine faszinierende Möglichkeit, noch mal die Themen und Sendungen der 80er und 90er Jahre Revue passieren zu lassen. Natürlich ist zuerst mal spannend, die gescheiterten Magazine zu sichten, an die sich außerhalb der Blase kein Mensch mehr erinnert: Außerdem kann man sich hier den legendären Kinder-Ableger der HörZu anschauen, ohne exorbitante Preise für die Ausgaben der SIEHSTE zu zahlen: Es ist mittlerweile ziemlich teuer, von der SIEHSTE eine komplette Sammlung an Land zu ziehen – ich muss es wissen:

    Für mich hat der Kanal allerdings noch einen ganz anderen Mehrwert – in den vorgestellten Ausgaben des GONG von 1992 bis 1995 sind oft genug Artikel und Kritiken von mir zu finden, auf die ich selber keinen Zugriff mehr habe…

  • India supreme: SWAAD


    Ich gehe gerne in neue Restaurants. Ich habe aber auch Stamm-Restaurants. Es ist die Mischung, die den Unterschied ausmacht. Stamm-Restaurants sind im wahrsten Sinne des Wortes "comfort food" und sollen mich nicht überraschen oder begeistern, sondern beruhigen und entspannen.

    Über die Jahre und diversen Umzügen geschuldet ändern sich die Präferenzen natürlich. Ich würde immer noch behaupten, dass es in der VILLA DANTE die beste Pizza in München gibt. Das Problem: seit einer Renovierung sind die kleinen Tische immer enger gepackt aufgestellt worden und ich finde es einfach nicht mehr gemütlich…