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  • Ibiza Pizza und andere Sachen, die Italiener rundweg ablehnen


    Ich hatte schon berichtet, dass es mich massiv beeindruckt, wie viele Sorten Pizza auf Ibiza nicht tiefgekühlt, sondern lediglich gekühlt angeboten werden:

    Ziemlich üppig belegt und mit 2,90 Euro wahrlich nicht zu teuer, hat man hier zumindest das Gefühl, eine etwas wertigere Pizza auf den Teller zu bekommen.

    Da die LvA und ich im Urlaub gerne Abende im Restaurant und Abende in der Ferienwohnung abwechseln, nahmen wir diese beiden Exemplare mit:

    Tatsächlich habe ich die Backzeit etwas zu lang eingeschätzt und die Pizzen kamen nach gerade mal 8-10 Minuten schon erstaunlich kross aus dem Backofen:

    Fazit des Geschmackstests…

  • Der Wortvogel bittet um eure Mithilfe: 3 Wünsche zur Weihnacht


    Ich würde mal behaupten, dass ich zumindest im zweiten Halbjahr 2025 meinen eigenen Rekord an langen, spannenden und granatenstark recherchierten Beiträgen gebrochen habe. All great stuff – and it’s free!

    Aus diesem Grund nehme ich mir die Freiheit (Frechheit?), um eure Unterstützung zu bitten. In meinem Leben gibt es drei Lücken, die ich selber nicht füllen kann. Aber vielleicht könnt ihr mir zur Seite stehen.

    Da ist zuerst einmal das gedruckte Programmheft des Fantasy Filmfest 2023. Ein guter Freund und Sammler braucht es für sein Archiv…

  • A skeptic’s guide to YouTube


    Vorab : Bei einigen der verlinkten Videos müsst ihr eventuell die in den Einstellungen aktivierte automatische (und fürchterliche) Übersetzung abschalten.

    In den USA wird YouTube in Bälde der größte Anbieter von bezahltem Video-Content werden. Das ist allerdings ein etwas fischiger Maßstab, weil damit nicht das generelle Streaming gemeint ist – sämtliche großen Streamer wie Netflix und selbst HBO+ haben deutlich mehr Abonnenten.

    Auf der anderen Seite ist YouTube die weltweit am meisten verbreitete und genutzte Video-Plattform – was umso beeindruckender ist, wenn man bedenkt, dass Google dafür kaum eigene Inhalte produzieren muss…

  • Endlich alt genug, um mich wieder jung genug zu fühlen


    Seit ich in den 80ern amerikanischer Blockbuster geschaut habe, bin ich ein Fan sogenannter Varsity Jackets, die ChatGPT so erklärt:

    Eine Varsity Jacket ist eine amerikanische College-Jacke, die ursprünglich Leistung auszeichnete und heute vor allem ein stylisches Fashion-Statement ist.

    Ihr kennt die Dinger alle:

    Es gibt sie in tausend Farbkombinationen, meistens mit Lederärmeln und Wollkörper, angepasst auf die Farben der jeweiligen Colleges, aber auch komplett in dunklem Leder für den Biker-Sommer. Ein "american classic", auch sehr schön getragen 1957 von Michael Landon in I WAS A TEENAGE WEREWOLF:

    Mein Problem: In Deutschland gab es die Dinger in den 80ern nicht – und auch kein Internet, um sie in den USA zu bestellen…

  • KI pervers: Vokuhila in Full HD!


    Ich arbeite an einer neuen Fotostory und kann nur die Werbezeile von David Cronenbergs DIE FLIEGE zitieren: Be afraid. Be very afraid.

    Your taste will be tested, your limits, your patience, your sanity even.

    Weil es sich um den Rip von einer extrem seltenen VHS-Kassette handelt, sind Bild und Ton natürlich bestenfalls akzeptabel. Nachdem ich fast 400 Screenshots auf handhabbare 160 reduziert habe, komme ich auf die Idee, die KI mal mit einer Aufhübschung des Materials zu beauftragen. Die Ergebnisse sind… interessant.

    Das ist hier ist das Ausgangsmaterial – etwas zu farbsatt, verrauscht, niedrig aufgelöst und mit kaum noch lesbaren Texteinblendungen:

    Ich werfe Gemini an, lade den Screenshot hoch und prompte wie folgt:

    Please de-noise and sharpen the picture

    Tatsächlich gibt sich die KI mit der Restaurierung mehr Mühe als erwartet:

    Nicht nur ist das Bild rauschfreier, höher aufgelöst und in Sachen Farbbalance ausgeglichener – Gemini hat das Motiv zu beiden Seiten ergänzt und das, was als ein unschöner Farbblock identifiziert wurde, durch einen neu generierten Hintergrund ergänzt…

  • Der Wortvogel spricht zum Volke: Freiburger Thesen


    Der Besuch beim Black Forest Film Festival in Freiburg war ein kurzes Vergnügen – also genau die Sorte Vergnügen, die ich bevorzuge. Zeit für einen Bericht.

    Man hatte mich gebeten, vor dem ersten Panel einen Impulsvortrag zu halten – ich musste erstmal perplexity.ai anwerfen, um mir den Begriff "Impulsvortrag" erklären zu lassen. Einleitend, einführend, knapp, präzise. Aha. Kann ich.

    Außerdem schickte man noch ein paar vorbereitende Fragen für das KI-Panel.

    Alles keine Zauberei. Ich schrieb meine Gedanken im Zug nach Freiburg zusammen, der übrigens – bei aller habituellen Kritik an der DB – pünktlich und erfreulich leer war:

    Nicht weniger erfreulich: Bahnhof, Veranstaltungsort und Hotel lagen fußläufig in der Innenstadt…