Thema: Neues


  • Blog-Geburtstag: piece of cake!


    Ich versichere der LvA wieder und wieder, dass sie mir nichts beweisen muss. Dennoch war sie der Meinung, dass der Rotzlöffel von Wortvogel zum 15. Geburtstag zwar kein Mofa, aber immerhin einen Geburtstagskuchen verdiene. Und weil die LvA gerne über das Ziel hinaus schießt, wurde daraus eine Mascarpone-Kürbiskern-Mousse-Torte mit einer Zwischenschicht aus Himbeermarmelade. Und oben drauf karamellisierte Kürbiskernbrösel.

    Wahrlich, mein Leben könnte härter sein – dafür haben sich die 15 Jahre gelohnt.

  • Delikatessen zum Wochenende: YouTube-Trüffelsuche


    YouTube ist so etwas wie ein Ritual geworden. Abends, wenn die LvA meist schon schläft und bevor ich selber die Augen schließe, öffne ich noch mal mein Laptop und schaue mich durch ein paar Kurzformate in meiner Abo-Liste. Dabei bin ich durchaus für Verweise auf ähnliche Produktionen offen und es kommt vor, dass mich die Videos dann doch bis nach Mitternacht fesseln. Ein paar Highlights will ich hier kurz vorstellen.

    Rowan J. Colman habe ich auch in meinem letzten Beitrag zum Thema bereits erwähnt, ebenfalls an erster Stelle…

  • 15 Jahre Wortvogel: … und kein bisschen weise


    Heute vor 15 Jahren ging mein erster Blogbeitrag als Wortvogel online – ich machte mich lustig über einen Bodybuilder mit Fake-Muskeln. Vielleicht ist das prophetisch gewesen: der Kampf gegen die Protzer mit dem Katzengold und den geklauten Credits wurde ja so etwas wie ein wiederkehrendes Markenzeichen.

    Stand heute: 4129 Beiträge. Das ist mein Anteil am Erfolg. 88.046 Kommentare. Das ist eurer. Wir können uns auf die Schulter klopfen und "wow" murmeln.

    Der Wortvogel ist genau genommen kein Vogel – er ist ein Dinosaurier. Bloggen hat seinen Zenit überschritten, man trifft sich auf Facebook und produziert sich auf Instagram…

  • Digitaler Dreisprung: Analog adieu


    Nach einer notwendigen Pause im Bestreben, mein Leben (oder zumindest meine Administration) komplett zu digitalisieren, bin ich nun wieder voll dabei. Es war nicht geplant, aber es hat sich so ergeben, dass ich dabei von drei Seiten aus diverse Eckpfeiler meines täglichen Lebens in den Cyberspace verlegen konnte.

    Digitaler Briefkasten: You’ve got mail! Schon vor mehr als 10 Jahren habe ich euch an dieser Stelle berichtet, dass ich den täglichen Papiermüll aus dem Briefkasten konsequent eingedämmt habe. Keine Kundenzeitschriften mehr, keine Prospekte, Kataloge, Werbung. Kostete mich nur ein paar Anrufe und Emails…

  • Das Fantasy Filmfest Drama 2021: Planlos durch die Nacht


    Ich hatte mich drauf gefreut, wieder nach München zu ziehen: alte Bekannte, neue Ideen, vertraute Umgebung – und vor allem Pressevorführungen und Festivals. Ihr wisst es genau so gut wie ich: das Virus hat die Pläne weitgehend versaut.

    Nun könnte ich damit leben, auf das Fantasy Filmfest für ein oder zwei Jahre zu verzichten – vielleicht wäre eine Pause nach 30 Jahren sogar ganz heilsam. Meine Beziehung zum Festival ist über die Jahre wahrlich nicht einfacher geworden und man möchte fast eine Paartherapie verordnen: wir können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander…

  • Ein Dutzend Doppelpacks: Von Popp- und Pop-Stars


    Zum Wochenende Schweinkram – weil sich sonst keiner traut.

    Fragt mich nicht, wie ich auf das Thema gekommen bin, aber im Rahmen meiner Video-Retrospektiven fiel mir neulich auf, dass es vor allem in den 80ern einen "Trend" gab, der vermutlich auch nur in den 80ern existieren konnte. Man schnappte sich junge Damen, die in einschlägigen Blättern und Filmen ihre fleischlichen Talente der Welt präsentiert hatten, und steckte sie in ein Tonstudio (oder auch nicht, wie sehr offensichtlich im Fall von Sybille Rauch). Gesangliches Talent optional, wurden die Nackedeis zu Chanteusen umfirmiert und in Sendungen geschickt, deren männliches Publikum es weniger auf die musikalischen Qualitäten ankam: Musikladen, Plattenküche, WWF Club und diverse italienische Shows…

  • Neusprech: Du, Sie, ihr mich auch


    Wir waren gestern mit einer lieben Freundin im Westend lecker essen. Statt wie üblich über 300 verschiedene Themen aus dem Bereich Privates, Berufliches, Historisches zu plaudern, verhedderten wir uns schnell in eine Diskussion über Sprache – primär, weil die liebe Freundin politisch völlig anders sozialisiert ist als ich. Es ging ums gendern, um den latenten Rassismus der Sprache, um Pronomen und um die Frage, ob man eine tolerante Sprache nicht nur fordern und fördern, sondern auch verlangen und verordnen darf.

    Aber das soll gar nicht Thema sein, auch weil es ausufern würde…