Thema: Neues

  • Tiefkühlpizza – jetzt auch ohne Käse


    Ich hatte vor einiger Zeit schon mal drüber geschrieben: Tiefkühlpizza ist bäh. Zu wenig Geschmack, zu wenig Genuss – und grundsätzlich zu wenig Käse. Danach steht mir extrem selten der Sinn.

    Heute war mal wieder selten.

    Ich habe schon "von den Billigen die Teurere" gekauft:

    Das ist zu jedem Preis eine Unverschämtheit! Vermutlich ist selbst das bisschen noch Analog-Käse…

    Was für ein Glück, dass ich in weiser Voraussicht noch ein Tütchen geriebenen Pizza-Käse gekauft habe. Food-Tuning!

    Und wo wir gerade bei Pizza sind: Kurioserweise scheint mein Lieblings-Lieferservice "Hallo Pizza" sich aus München zurück zu ziehen: Die Webseite listet nur noch die Filiale in Ottobrunn, und die liefern nicht ins Stadtgebiet…

  • 1 Minute großes Fernsehen


    Es sind oft genug kleine Szenen, die mich beeindrucken. Schnipsel in TV-Serien, wenn Darsteller nicht bloß gut sind, sondern herausragend. Details. Pausen. Blicke.

    "Battlestar Galactica" hatte ein paar davon. David Hyde Pierce in "Frasier". Das Staffelfinale von "House". Pam in "The Office", als Jim sie um Date bittet, statt in die New Yorker Zentrale zu wechseln:

    Wir hatten bei den "TV-Babes" vor ein paar Tagen schon über Kristen Bell gesprochen. Gestern hatte sie einen Gastauftritt in der sympathischen Improv-Sitcom "Party Down". Sie spielt Uda Bengt, die Leiterin eines rivalisierenden Catering-Teams namens "Valhalla"…

  • The Spirit of America(n TV)


    Ich fand die Pilotepisode der neuen Highschool-Serie "Glee" nicht so besonders. Die Darsteller sind gut, ohne herausragend zu sein. Die Dialoge sind glaubhaft, ohne zu funkeln. Emotional schwankt das permanent zwischen Drama, Komödie, und Klischee (klar, die Jocks machen ihre Scherze mit dem armen Rollstuhlfahrer, die Cheerleaderin ist eine blonde Bitch). Es fehlt das klare Genre, der Fokus.

    In der letzten Szene schafft es die Episode aber noch, das Ruder herum zu reißen – durch hemmungsloses Pathos und einen echten "american classic":

    Und es ist genau DAS, was mir bei deutschen Serien fehlt – die Bereitschaft, alle Vorsicht fahren zu lassen, Gefühle zu umarmen, die Handbremse zu lösen, und sich hemmungslos zum Affen zu machen…

  • Trailer zum Remake von "V"


    Ein paar Gedanken meinerseits:

    Es scheint, als habe man die Faschisten-Allegorie diesmal in eine Fundamentalisten-Allegorie umgebogen (durchaus passend) Wie schon bei "Battlestar Galactica" ist offensichtlich, dass CGI vielleicht aufwändiger und flexibler ist, aber niemals so echt aussieht wie ein Modell Das größte Problem ist in meinen Augen, dass auch hier im Trailer auf ein Geheimnis gesetzt wird, das jeder Zuschauer schon längst weiß. Man kann dasselbe Mystery nicht zweimal erzählen. Und nicht zuletzt: das erinnert mich sehr an "Earth: Final Conflict", eine Serie, die zumindest eine gute erste Staffel zu bieten hatte (die Folge "Sandoval’s Run" ist für mich bis heute in den Top 10 der SF-Episoden der 90er), und ein interessantes Design für Alien-Technologie Was meint ihr…