Thema: Neues

  • IVW-Zahlen(spiele)


    Ich schaue mir gerade die IVW-Zahlen bei DWDL an, weil es mich doch interessiert, welche Blätter verlieren, welche gewinnen, und für welche man sich schämen sollte. Generell geht es der Redaktion Blattgold, für die ich viel schreibe, ziemlich gut. Wenn demnächst die Zahlen der "LandIdee" da sind, wird das auch kein Grund für Trübsal.

    Beizeiten werde ich sicher mal einen Beitrag darüber machen, warum die meisten Frauenzeitschriften ein so schreckliches Bild der modernen Frau zeichnen und prägen, während die meisten Männerzeitschriften sich allenfalls den Vorwurf machen lassen müssen, arg präpotent und pubertär zu sein…

  • Geld oder Leber!


    Thema Organspenden. Unangenehm, ich weiß. Will ja keiner genauer drüber nachdenken, dass er mal Organspender sein könnte – oder einen braucht. Bei mir selber war das auch ein Prozess. In meinem ersten Organspender-Ausweis war noch verzeichnet, dass ich gerne meine Augen behalten möchte – der Gedanke, dass ich ohne begraben werde, kam mir gruselig vor. Irgendwann wurde mir dann klar: wenn ich in die Kiste gehe, ist es auch schon egal. Sollen die sich nehmen, was sie wollen. Kiste ist in diesem Zusammenhang sowieso relativ: ich will verbrannt, und anonym beseitigt werden…

  • Kleine Film-Kritiken-Grabbelkiste: OSS 117 2, Blood and Bone, Bronson, Superman and Batman, El Superbeasto, FAQ about Time Travel


    Weil ich derzeit mit beruflichen Anforderungen kämpfe, die meine Zeit über Gebühr fressen, rattere ich an dieser Stelle einfach mal Kurzkritiken zu ein paar Filmen herunter, die ich in den letzten Wochen gesehen habe. Bei dieser wilden Mischung dürfte für jeden was dabei sein. Eine separate Kritik bekommt dann später noch "Das Imaginarium des Dr. Parnassus" von Terry Gilliam.

    OSS 117: Rio ne répond plus

    In der Fortsetzung des überraschend liebevollen und sympathischen "OSS 117 – Der Spion, der sich liebte" geht es nach Rio, auf der Spur von Altnazis, die frühere französische Kollaborateure zu enttarnen drohen…

  • Kindle kommt nach Deutschland: Fast so gut, billig & nützlich wie Film-Downloads


    Okay, der Titel ist Polemik. Ich bin nur überrascht, dass es gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen neue Technik-Trends zu besprechen gibt, die ich beide für schlecht geplant und schlecht umgesetzt halte…

    Der Kindle, Amazons ebook-Lesegerät, kommt also endlich offiziell nach Deutschland. Allerdings mit einer ganzen Sackladung Einschränkungen: man muss das Gerät in den USA bestellen, inklusive aller Gebühren kostet es fast 300 Euro, die Garantie beträgt nur ein Jahr (US-Standard), und im Problemfall muss man das Teil nach Übersee schicken.

    Auch das Angebot an Leseware ist vergleichsweise beschränkt: mit diversen etablierten ebook-Formaten kommt der Kindle nur über Umwege zurecht, Verlagsgigant Randomhouse spielt gar nicht mit, und ein digitales Abo vom SPIEGEL wäre mir deutlich lieber als eins von der International Herald Tribune…