Thema: Neues


  • 10 Jahre Glück: Unser Leben mit Becky & Rufus


    Das hier wird eine Art Festschrift – ausgerechnet für zwei Jubilare. die sie gar nicht lesen können. Und die es vermutlich auch nicht schert.

    Vor genau zehn Jahren kam es zu einem für unser Leben einschneidenden Ereignis. Bei einer Züchterin in Braunschweig wurde Nachwuchs geboren:

    Natürlich kann man argumentieren, dass die Tierheime Deutschlands voll sind von netten Katzen, die ein Zuhause brauchen. Aber das hatten wir zwei Jahre zuvor schon mal probiert – mit einem niederschmetternden und traumatisierenden Ergebnis. Nichts war uns bewusster als die Erkenntnis: das würden wir nicht noch einmal durchleben…

  • Werteverfall auf dem Wertstoffhof


    Meinen Arbeitssessel werde ich erst morgen zum Wertstoffhof in Trudering bringen. Der Nachfolger steht schon bereit. Aber heute mussten noch schnell ein paar Kartons weg, das ist keine große Sache. Dabei habe ich gleich zwei Dinge in der Entsorgung gesehen, die da nicht hingehören – und die zeigen, dass in einer gesättigten Gesellschaft auch das Gute und Heile keinen Platz mehr hat.

    So wuchtete ein sehr alter Mann mit der Hilfe eines Hof-Mitarbeiters dieses Schränkchen aus dem Wagen:

    Perfekt gepflegt, keine Kratzer, sogar das Wiener Geflecht der Front in ausgezeichnetem Zustand…

  • Ein schnarchiger Beitrag


    Zur Einstimmung:

    Heute erzähle ich euch mal wieder etwas, das euch nichts angeht, aber vielleicht mittelfristig hilft.

    Ich schnarche.

    Mehr noch: Ich entstamme einer großen Dynastie von Schnarchern. Mein Vater selig hätte beim Abriss der Plattenbauten in der Ex-DDR mithelfen können und gegen meinen Bruder kommt das satte Röhren einer Harley-Davidson auch nicht an. Zwei männliche Dewi unter einem Dach könnten durch kombinierte Schwingungen auf der offenen Richter-Skala registriert werden – in Japan.

    Einerseits möchte ich sagen: Es ist nicht unsere Schuld. Es sind die Gene…

  • Zur Unbrauchbarkeit reduziert


    Ich habe viel Freude daran, Atmosphäre mit Licht zu setzen und dann mit Alexa zu steuern. Die Lavalampe ist ebenso schnell ein geschätzter Bestandteil unseres Haushalts geworden wie der LED-Strip, der unsere Kommode von hinten Illuminiert. Aus diesem Grund kam mir dieses Angebot gerade recht:

    Ein LED-Lichtrad mit "Audio-Sensor" und Fernbedienung für 7,99 Euro. Ideal fürs Arbeitszimmer. Da kann man nicht viel falsch machen. Sollte man denken.

    Tatsächlich macht das Lichtrad für das minimale Gewicht von 94 Gramm und die begrenzten Ausmaße ordentlich Spektakel:

    Ideal eigentlich, im sich direkt an die Wand oder den Schrank kleben zu lassen…

  • Fernweh im Kinosaal


    An manche Filme erinnert man sich, obwohl man sie nie gesehen hat. Klingt komisch, ist aber so.

    Ich habe vor mittlerweile 14 Jahre eine ganz persönliche Spurensuche über die Kinokultur Düsseldorfs geschrieben. In der kam auch die LICHTBURG vor, ein Kino auf der Königsallee, das nur knapp vor dem 100jährigen Jubiläum dicht gemacht wurde. Erfreulicherweise gibt es zum Gedenken bis heute eine Webseite.

    In der Lichtburg lief – an den Wochenenden, wenn ich mich recht erinnere -, ein Dokumentarfilm im Dauerprogramm. Ich weiß nicht, wie oft ich vor dem exotischen Plakat stand und davon träumte, mir das einmal anzusehen…

  • Mumpitz, Monstren, Mutationen: Die dunkle Seite der Daily Soaps


    Es gibt gerade in den Zeiten des Internets nur wenige "blinde Flecken" für Genre-Fans. Wer auf Horror, Science Fiction und Fantasy steht, kann sich über die Abenteuer mutiger Kosmonauten ebenso informieren wie über die Prügeleien maskierter mexikanischer Wrestler. Philippinische Superhelden? Been there, done that, bought the t-shirt.

    Tatsächlich gibt es aber eine Quelle von Genre-Motiven, auf die bisher kaum das hässliche Licht der Recherche geleuchtet wurde: die Soap Operas, in Deutschland auch gerne als Daily Soaps bezeichnet. Weil die Überschneidung der Zielgruppen von REICH UND SCHÖN und SAW relativ gering ist, bleiben die melodramatischen Perlen im Tagesprogramm weitgehend unentdeckt…

  • The Bionic Kommode


    We can rebuild it – we have the technology!

    Ich hatte es ja neulich bereits angekündigt – meine alte Kommode, die seit einer Umgestaltung wie neu mein Arbeitszimmer ziert, musste mal wieder eine meiner spinnerten Ideen über sich ergehen lassen.

    Gekauft habe ich die Kommode zur Jahrtausendwende bei mam limited, einem Möbelhaus, das lange nicht mehr existiert. Über zwei Meter lang, Massivholz, Porzellangriffe, schwere große Schubladen. Reduziert, aber immer noch teuer, wenn ich mich recht erinnere. 15 Jahre lang der Mittelpunkt meiner Geekbude:

    Die Kommode gehörte auch zu den wenigen Möbeln, die in den ersten Hausstand mit der LvA übernommen wurde…