Thema: Neues

  • Double Feature Fight Club Presentation: King of Fighters vs. Tekken


    Das letzte Prügelspiel, das ich etwas ausführlicher gespielt habe, war „Street Fighter 2“. Auf dem SNES. Ihr merkt: Das ist mindestens 15 Jahre her. Allerdings verändert sich das Genre der Prügelspiele auch nicht nennenswert: Seit der Umstellung von 2D auf 3D werden die Grafiken von Jahr zu Jahr feiner, die Animationen realistischer, die Kombos wahnwitziger. Aber es bleibt, was es ist: prügeln, bis nicht der Arzt, sondern der Highscore kommt. Finish him!

    Zur besseren Einordnung hier meine Meinung zu den bisherigen Prügelspiel-Verfilmungen:

    „Street Fighter“ : Ein herrlicher hilfloser Versuch, aus einem banalen Haudrauf-Konzept einen breit angelegten Actionfilm zu machen…

  • Skandal: Wortvogel wütet nach verlorener Preisverleihung – große Schäden!


    Informellen Befragungen nach möchten meine Leser gerne wissen, wie das Leben einer mittelprächtig erfolgreichen Tastaturschlampe so abläuft. Was macht ein Wortvogel den ganzen Tag, wenn er nicht "mexican mix" mampfend auf dem Sofa sitzt und alte Sitcoms guckt? Danke für die Nachfrage…

    Er fliegt zum Beispiel nach Hannover, um an der Verleihung eines Preises teilzunehmen, von dem er nie gehört hatte, bis er selber nominiert wurde.

    Tatsächlich war mir der "Juliane Bartel-Medienpreis" unbekannt, bis meine Ko-Autorin in einer Email erwähnte, dass wir da wohl in der näheren Auswahl seien…

  • BILD sieht rot – und bleibt farbenblind


    Zugegeben: Es ist eine tolle Schlagzeile – die noch dazu erlaubt, ein knapp bekleidetes Girl zu zeigen:

    Mittlerweile dürften aber auch mittelbegabte Pennäler wissen, dass Stieren die Farbe Rot völlig egal ist.

    Heißt das im Umkehrschluss, dass die Farbe Rot Männer also gar nicht scharf macht? Hhhhmmm…

  • Bolls billiges Bloodrayne-Bilderrecycling


    Ich glaube gerne, dass Boll nach dem Ende seines Steuermodells und den Flops an den amerikanischen Kinokassen kaum noch Geld hat, das er in Dinge wie Drehbücher und Spezialeffekte investieren kann. Darum nutzt er ja auch Sets und Kostüme von "Bloodrayne 3: The Third Reich", um in ein paar Tagen fix "Auschwitz" runter zu kurbeln. Man recycelt halt, was geht.

    Mittlerweile erstreckt sich diese Sparsamkeit auch auf das Promomaterial, wie es scheint.

    Hier das Plakat von "Bloodrayne 3: The Third Reich", das auf dem diesjährigen AFM präsentiert wurde:

    Und hier das Plakat von "Bloodrayne 2" von 2007:

    Dass Rayne sich vom Wilden Westen bis zur Nazizeit äußerlich nicht verändert hat, mag ich bei einem Vampir ja noch glauben – aber dass sie ihren Lederfummel über 70 Jahre lang trägt…

  • Virtuelles Kondolenzbuch: Mama Acula


    Ihr kennt Doc Acula, den geradezu zen-entspannten Webmaster von Badmovies. Der kommentiert hier ja auch regelmäßig, wenn seine Leidenschaft für Zelluloid-Schrott ihm die Zeit dafür lässt.

    Ich kannte auch seine Mutter. Sie hat uns einige Male im Kreise von Katzen und Porzellanpuppen bei Kaffee & Kuchen bewirtet. Wie findet man eine Frau, die einem begeistert erzählt, dass sie von "Lotta in Love" jede Folge aufgenommen hat? Herzensgut, so findet man die. Obwohl sie an der Küchentür ein Poster von Daniel Küblböck hängen hat, und obwohl ihr Lieblingsfilm "Niemand weint für immer" mit Howard Carpendale ist (klickt auf den Review-Link, um es von Acula selbst zu hören)…

  • Interview: "Showgirls: Exposed"-Regisseur Marc Vorlander


    Zum besseren Verständnis der besprochenen Themen bitte diesen Beitrag lesen!

    Wortvogel: Was GENAU ist die Funktion von Geoff Schaaf? Produzent? Hat er Geld besorgt/gegeben?

    Geoff hat mein Projekt von der ersten Sekunde unterstützt, konkret heisst das, dass er mich im Januar 2009 anrief, nachdem ich ihm per Mail meine Absichten über ein Showgirls-Sequel vorgstellt habe, inklusiv erster Testaufnahmen (die mittlerweile auch bis in den fertigen Film gekommen sind…)

    Ich kannte ihn vorher nicht persönlich, war einfach ein Fan seiner Arbeit, bin auf ihn durch "Seaquest" und die Filme "Determination Of Death" und "Shelter Island" aufmerksam geworden, er ist mein Lieblings-Director und DP…

  • “Showgirls: Exposed – Are u coming?” – Sorry, Baby, ich habe Kopfschmerzen…


    Man soll als Drehbuchautor ja immer hart an der Realität bleiben – zu blöd nur, dass mir die Realität oft genug niemand glauben würde…

    Wir erinnern uns alle an "Showgirls" von Paul Verhoeven, richtig? Glitzer, Glamour, Kyle MacLachlan mit unglaublich schmieriger Frisur, tonnenweise Koks, und jede Menge Titten? Sicher einer der fiesesten Chauvi-Drecksfilme, für die Hollywood je ein großes Budget rausgehauen hat. Aber schlagt mich: ich fand den teilweise echt scharf, hysterisch komisch, und Elisabeth Berkley hat wirklich alles gegeben (und entgegen der Meinungen vieler Kritiker war das nicht wenig)…