Thema: Neues

  • FFF 2015 Zweitgutachten: „Get Shorty“, „Stung“, „Turbo Kid“, „Ava’s Possessions“


    FFF, Tag 3. Abermals im Hotelzimmer kurz vor der Heia, solange die Eindrücke noch frisch sind. Heute im Programm: Kurzfilme, ein Verriss, eine Lobeshymne, und eine Portion Ratlosigkeit.

    GET SHORTY Das Kurzfilmprogramm in Ultrakurzfassung.

    DAY 40: blasphemische Animationsverfilmung der Schöpfungsgeschichte. Hab sehr gelacht.

    HE TOOK HIS SKIN OFF FOR ME: Der Titel ist wörtlich zu nehmen, und der Film holt aus der Prämisse raus, was geht. Okay.

    RABBIT 105: Horror im Parkhaus. Es ist vor allem – sehr zäh.

    RAMONA: hat keine Handlung, von der er wüsste…

  • FFF 2015 Zweitgutachten: „Hyena“, „The Invitation“, „Nina Forever“, „Tale of Tales“, „Bound to Vengeance“


    Ein weiterer Tag beim FFF in Köln. Es ist spät, ich sitze im Hotelzimmer, und hau das jetzt raus, ohne zu lesen, was der Doc und der Vogel geschrieben haben. Mal sehen, ob ich auf diesem Wege das mit dem „kurz und knackig“ diesmal schaffe.

    HYENA Worum geht’s? Korrupter Londoner Bulle will sich ins Drogengeschäft einkaufen und verheddert sich zunehmend in seinen Betrügereien, als albanische Menschenhändler seinen Kontaktmann zerhäckseln.

    Wie ist er? Zum Tagesauftakt ein Brit-Gangsterstreifen der extradreckigen Schule, in dem sich unsympathische Menschen in tristen Gegenden gegenseitig fertigmachen und dabei so feisten Dialekt sprechen, dass man nur jeden zweiten Satz versteht…

  • Das Leben beginnt bei 7 Grad


    Das Popmusik-Klischee "You’re gonna miss me when I’m gone" bezieht sich gemeinhin auf den aktuellen, aber angezählten Lebenspartner. Im weiteren Rahmen geht es dabei um Beziehungen. Beziehungen gibt es aber nicht nur in der Variante Mensch – Mensch, sondern auch Mensch – Tier, Mensch – Natur, Mensch – Kultur, und schließlich Mensch – Technik.

    Ja, man kann Maschinen vermissen, bzw. die Möglichkeiten und Annehmlichkeiten, die sie darstellen. Die nachvollziehbarsten Beispiele dafür sind ganz allgemein der Strom, ohne den das moderne Leben praktisch nicht denkbar ist…

  • LIDL/Fonic Webstick-Debakel: Zweite Runde


    So schnell habt ihr nicht mit einem Update gerechnet, was? Ich auch nicht.

    Aaalsooo… ich eben zum LIDL, Prepaid-Karte kaufen. Nächstes Quiz: Wenn man einen Webstick beim Anbieter LIDL mobile kauft, der über den Provider Fonic ins Netz geht – muss man dann eine Karte von LIDL mobile oder von Fonic kaufen? Vorsicht bei der Wahl: Prepaid-Karten können NICHT umgetauscht oder zurück gegeben werden!

    Ich stand also vor einer 50:50-Wahl. Wie es aussieht, habe ich wenigstens das richtig gemacht. Fonic ist die Lösung.

    Wieder daheim, lade ich per Code mein Guthaben auf über 20 Euro und klicke erneut auf "Monatsflatrate buchen"…

  • FFF 2015 Zweitgutachten: "Kill your Friends" & "The Hallow"


    Und so begab es sich, dass der Wortvogel aufgrund umzugstechnischer Kalamitäten das halbe Fantasy Filmfest dieses Jahr auslassen und daher seine heiligen Rezensionspflichten aufs Schändlichste vernachlässigen musste. Und da ich ohnehin seit Jahren für alle von mir gesichteten Filme hier in Kommentarform meinen Senf hinzugebe, hat Torsten mich gefragt, ob ich das dieses Jahr offiziell als Gastbeiträger machen will, um die lichtvollen Ausführungen von ihm und Vertretungsvogel Doc Acula um eine Zweitmeinung zu ergänzen. Na aber gerne doch!

    Um das Ganze kurz und knackig zu halten, werde ich anstelle eines „Vollreviews“ versuchen, hier in gesammelter Form zu jedem Film drei Punkte ansprechen:

    „Okay, worum geht es noch mal?“ gibt euch ein paar Stichworte zum Filminhalt, falls ihr wider Erwarten nicht das komplette FFF-Programmheft auswendig gelernt habt…

  • FFF 2015 Gastreview: Howl


    Howl Großbritannien 2015. Regie: Paul Hyett. Darsteller : Ed Speleers, Holly Weston, Elliot Cowan, Amit Shah, Rosie Day, Sam Gittins, Sean Pertwee, Shauna Macdonald

    Story : Zugbegleiter Joe hat heut echt nicht seinen besten Tag – bei der Beförderung wurde er glatt übergegangen, sein neuer Vorgesetzter haut ihn in die Pfanne, weil er seit Wochen keine Schwarzfahrer mehr erwischt hat und setzt ihn zur Strafe auch noch in einen „red-eye“-Zug in die tiefste Provinz, bevölkert vom üblichen Assortment aus nervigen Teenie-Party-Girls, vollgesoffenen Fußballfans, zickigen Weibern und anderen subversiven Elementen…

  • FFF 2015 Gastreview: The Midnight After


    The Midnight After Hongkong 2014. Regie: Fruit Chan. Darsteller : Janice Man, Kara Hui, Tien-You Chui, You-Nam Wong, Simon Yam

    Story : Scheinbar eine ganz normale Nacht in Hongkong – im Minibus nach Tai Po findet sich ein bunt zusammengewürfelter Haufen Menschen zusammen: die Fußballfans Bobby und Pat, die Wahrsagerin (und Versicherungsmaklerin) Ying, der Computernerd Shun, die Schauspielerin Lavinia, die Twens Yuki und You, die Punks Airplane und Glo-Stick, der Junkie Blind Fai, vier Studenten, insgesamt 17 Personen. Während der Fahrt durch einen Tunnel passiert *irgendetwas* – Tai Po ist menschenleer, keine Autos sind auf der Straße, niemand geht ans Telefon, aber Telefon- und Stromnetze funktionieren noch…