Thema: Neues


  • Cinema historia sexualis: Der süffisante Schweinkram der 80er


    Auch wenn der Scan-Vorgang meiner Cinema-Ausgaben soweit automatisiert ist, dass ich mich dabei nur wenig auf die Inhalte der Hefte konzentriere, fällt mir doch immer mal wieder etwas ins Auge. Das kann eine verballerte Überschrift sein, ein besonders dämlicher Druckfehler oder ein falsch beschriftetes Bild.

    Inhaltlich fällt vor allem auf: Die Cinema war in den 80ern ein sexistisches Drecksblatt mit besonders hohem Heuchelei-Level. Kein Aufhänger war dem Blatt zu schmierig, kein Screenshot zu körnig, kein Anlass zu nichtig, wenn man die Brüste irgendeiner Nachwuchs-Aktrice oder alternden Diva auf Seitengröße ziehen konnte…

  • Mühsam ernährt sich das Scanhörnchen: Von Printer-Parametern und lästigen Lernkurven


    Am Ende dieses Beitrags gibt es einen Hilferuf – wenn euch das Thema Digitalisierung nicht schert, ihr aber vielleicht programmiertechnisch etwas bewandert seid, würde ich euch bitten, direkt nach unten zu scrollen. Siehe auch NACHTRAG!

    Vorab: Trotz dessen, was ihr hier gleich lesen werdet, geht es prinzipiell gut voran. Die Entscheidung, die wichtigsten Bücher und Magazine aus meinem Bestand zu scannen, erzwingt eine Entscheidung, was denn diese wichtigsten Bücher und Magazine überhaupt sind. Das alleine treibt die Entschlackung massiv voran. Zuerst einmal habe ich Bücher gescannt, die ich seit Jahren wieder und wieder lese, die es aber digital nicht zu kaufen gibt…

  • Papa’s got a brand new bag


    Diesen Text hatte ich heute schon im Reisebericht zu Porto drin – aber da blockierte er mir letztlich den Flow der Geschichte etwas zu sehr. Also hier noch mal separat.

    Ein Geständnis: Ich verachte "man bags". Eigentlich. Mein Vater brauchte als Taxifahrer in den 70er Jahren so ein Ding für das Handgelenk, in dem sich meistens Unmengen von Quittungen, Tabletten und Schlüsseln sammelten. "Friends" hat schon vor 20 Jahren zu dem Thema eine ganze Episode gemacht:

    Männertaschen sind der Gipfel der Uncoolness. Sie erinnern an die unsäglichen "fanny packs", die man in den 90ern um die Hüfte schnallte…

  • Städtetrip: Portokosten verursachen


    Ich wollte den Artikel schon vor einer Woche schreiben, aber es ist mir mal wieder etwas Leben dazwischen gekommen. Also hole ich das fix nach.

    Vor mittlerweile knapp zwei Wochen bin ich mit der LvA nach Porto geflogen. Warum? Because we can. Wir haben das Glück, dass RyanAir direkt von Baden-Baden aus fliegt und wir deshalb für vergleichsweise wenig Geld viele interessante Ziele in ganz Europa anfliegen können: England, Malta, Israel, Italien, Spanien. Und eben Portugal. Porto UND Lissabon. Letztlich haben wir eine Münze geworfen…

  • On the road: Reportage-Reise


    Keine Sorge, ich bin nicht abgetaucht – ich war nur mal wieder fünf Tage lang auf Reportagereise für die Liebes Land in der Republik unterwegs (neues Heft seit Mittwoch am Kiosk, btw). Einer muss ja.

    Nun wollte ich mal willkürlich zusammen schreiben, was einem dabei so alles passiert.

    Fangen wir mit der Hinreise von Baden-Baden nach Berlin an. Eigentlich ganz beschaulich, wenn auch mit gut sieben Stunden arg lang. Schon vor Karlsruhe komme ich an zwei brennenden Lastwagen auf der Gegenspur vorbei. Ich mache ein dokumentarisches Foto für die LvA, das ich hier allerdings nicht zeigen werde – ich finde Gafferei zum Kotzen und außerdem hat es einen Toten gegeben…

  • Scan as scan can: Die Digitalisierungswelle rollt


    Okay, Zeit für ein kleines Update in Sachen Umstellung auf Digitalbibliothek.

    Wie erhofft, hat mein letzter Artikel einige spannende und sehr hilfreiche Reaktionen der Leserschaft (hier und auf Facebook) provoziert. So hat ein Kommentator angeboten, mir den Czar-Scanner zu schicken für Bücher, die ich nicht zerlegen will. Dann brauche ich mir das günstige, aber nicht billige Teil nicht selber zu kaufen.

    Eine genauere Inventur meiner Bücherschränke hat außerdem gezeigt, dass ich den Großteil meines Archivs tatsächlich durch einen Scanner mit automatischem Einzug jagen kann, um den Vorgang zu automatisieren…

  • Going digital: Abschied vom Papier


    Ich werde dieses Jahr 50. Es gehört zu den Erkenntnissen des Alters, dass man irgendwann aus der Phase der Vorsorge in die Phase der Rendite eintritt. Aus "da investiere ich für später" wird einfach "später ist jetzt". Man kann nicht ewig Kuchen backen, aber nie essen. Und ich komme jetzt in das Alter, in dem ich etwas davon haben will, dass ich 50 Jahre lange gelernt, gelebt und angeschafft habe.

    Das bedeutet auch, das Angeschaffte zu sichten, Inventur zu machen und zu entscheiden, was für die zweiten 50 Jahre noch nötig sein wird…