Thema: Neues


  • STAR TREK DISCOVERY: Weiter, aber nicht vorwärts


    Weil ich ein dummes Schaf bin, habe ich NATÜRLICH auch die zweite Folge der dritten Staffel angeschaut. Es steht STAR TREK drauf – was soll ich machen?! Ich möchte allerdings erneut keine komplette Kritik schreiben, weil das andere Leute besser können, die den aktuellen Nachgeschmack der Franchise nicht mit Pepto Bismol runterspülen müssen. Stattdessen hier einfach ein paar ungeordnete Gedanken, die mir auf halber Strecke gekommen sind.

    Folge 2 bringt uns zum titelgebenden Schiff zurück und schon das ist bizarr: wie in der ersten Staffel scheint man nicht der Meinung zu sein, dass das Schiff Dreh- und Angelpunkt der Serie ist oder zumindest sein sollte…

  • Rasieren, bis der Arzt kommt


    Abtlg.: Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?

    Tatsächlich scheint es einige Leute zu interessieren, was ich esse, worauf ich schlafe, und womit ich fahre. Üblicherweise ist meine Morgentoilette in diesem Themenmix tabu, aber wenn sich wirklich mal was ändert, fühle ich mich zur Mitteilung verpflichtet.

    Rasieren war bei mir immer ein heikles Thema. Ich rasiere nass. Aus Prinzip. Männer machen das so. Maschinen sind was für Memmen. Einzige Ausnahme: wenn ich arg lange mal nicht zum Rasierer gegriffen habe, werden die zu langen Stoppeln mit einem Bartschneider aus dem Gesicht geraspelt…

  • Google TV vs. Amazon Fire TV: FIGHT! (Nachtrag)


    Wie ihr alle wisst, bevorzugen wir daheim "low tech", weil wir weder hohe Ansprüche haben noch die Lust, uns auf komplexe Systeme einzulassen oder viel Geld auszugeben. Unser LG-Flachbildfernseher ist mittlerweile zehn Jahre alt und hat keinerlei Smart TV-Funktionen. Wir benutzen Fire-Tablets von Amazon für 60 Euro und haben mittlerweile vier Amazon Echo im Betrieb, zwei Show 5 und zwei Dot. Einen Google Nest Mini habe ich geschenkt bekommen, ich sehe allerdings keinen Nährwert, den anzuschließen. Meine Fernsprechanlage im Auto ist ein Bluetooth-Transmitter für 15 Euro…

  • Pizza-Remat(s)ch: Dr. Oetker "Mia Grande Salame" (NACHTRAG)


    Nach meinem Test der authentisch schmeckenden Gustavo Gusto-Pizza meldete sich auf Twitter erstaunlicherweise Dr. Oetker zu Wort – und war von mir menschlich enttäuscht:

    Mir war gar nicht bewusst gewesen, dass man einem Nahrungsmittel-Giganten mit mehreren Milliarden Euro Umsatz derart schnell auf die Füße steigen kann. Es mag damit zusammen hängen, dass Oetker gerade versucht, mit der "Mia Grande"-Linie verlorenen Boden wieder gut zu machen. Diese Pizza-Variante ist derart offensichtlich auf die Klientel von Gustavo Gusto ausgerichtet, dass es fast schon wieder den Sprung von "frech" zu "witzig" schafft:

    Coole Sprüche auf der Packung…

  • Ach, fucking Facebook…


    Auf der einen Seite ist es nur ein alberner Nebenkriegsschauplatz, eigentlich kaum der Rede wert. Andererseits zeigt sich an diesem Beispiel wieder mal, wie unterschiedlich und willkürlich die Grenzen von "Meinungsfreiheit" und "Anstößigkeit" ausgelegt werden können.

    Dass Facebook bei seinen Maßstäben so amerikanisch wie albern ist, haben wir ja schon oft genug erlebt. Man kann ein Nazi sein und die Vernichtung von unerwünschten Minderheiten fordern – aber das ästhetische Bild einer weiblichen Brustwarze posten? Wo kämen wir denn da hin?! Die Verrohung der Jugend beginnt nicht im Kopf, sondern zwischen den Beinen…

  • Dem Froster eine Chance: Tiefkühl-Pizza von Gustavo Gusto


    Manchmal ergeben sich eher zufällig Dinge, die zu einem (kleinen) Artikel führen. So kam es ja gestern in den Kommentaren zu einer Diskussion über die (oft mangelnde) Qualität von Pizzen. Da gibt es ja eine relativ klare Hackordnung: Restaurant vor selbstgemacht vor geliefert vor aufgebacken. Die TK-Pizza steht in den Charts ganz weit hinten und verdankt ihre Beliebtheit primär dem Preis und der Bequemlichkeit des Kunden. Full disclosure: Ich habe noch nie eine Tiefkühlpizza gegessen, die ich auch nur im gegebenen Rahmen "lecker" bewertet habe…

  • Verschollene Tiefkühl-Jugendsünden


    Ich hatte das "Pech", mit einer Mutter aufzuwachsen, die selber nicht gerne kochte. Das bisschen, was sie kochte, kochte sie gut – aber Bandbreite oder gar kulinarische Experimentierfreudigkeit waren bei uns zu Hause kein Thema. Auch deshalb, weil meine Mutter immer noch nebenher arbeiten gehen musste und einfach keine Zeit war, mit den Söhnen wie in der Fernsehwerbung lachend die Kekse in den Ofen zu schieben. Ich beschwere mich nicht, ich erkläre es nur.

    Meine eigene kulinarische Sozialisierung war entsprechend. Kochen bedeutete zwar Topf aufsetzen und Backofen anschmeißen, aber letztlich meistens nur für Fertiggerichte…