Thema: Film, TV & Presse


  • Ruhe da vorne! Movie-Mania 2009 (68) Heute: Viy (1967)


    UDSSR 1967 . Regie: Georgi Kropachyov, Konstantin Yershov. Darsteller: Leonid Kuravlyov, Natalya Varley, Aleksei Glazyrin, Nikolai Kutuzov

    Genre-Filme aus Ländern, die normalerweise keine Genre-Filme produzieren, faszinieren mich. Den pakistanischen "Living Corpse"-Dracula von 1967 fand ich sehr erheiternd. Kein Wunder also, dass ich die Gelegenheit, einen russischen Horrorfilm aus der gleichen Ära zu sehen, beim Schopf ergriffen habe.

    "Viy" basiert auf Gogols gleichnamiger Geschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert (ein Klassiker des Schauerromans, demnach). Es geht um einen jungen Philosophen, der auf einem einsamen Bauernhof von einer Hexe geritten wird, bis es ihm gelingt, sie niederzuknüppeln…

  • 4 Gefährten, 3 Serien, und 2 Doktoren: Dr. Who – oder Dr. What (the fuck)?


    Wie ihr wisst, arbeite ich gerade ein paar Serien auf, die in den letzten Monaten liegen geblieben sind. Meine Gedanken zur letzten Staffel "Battlestar Galatica" kennt ihr ja.

    Weil in ein paar Tagen der neue Doktor seinen Dienst aufnimmt, fühlte ich mich ein wenig unter Druck, jetzt die vierte Staffel "Dr. Who" durchzuackern. Wenigstens hat die Serie in britischer Tradition nur 13 Folgen, und nicht 20 oder mehr.

    Ich erinnere mich nur noch grob an das Ende der dritten Staffel: die neue Gefährtin Martha Jones war nach nur einer Staffel zur Schwesterserie "Torchwood" gewechselt, und durch das SF-Fandom war ein kollektives Aufheulen gegangen, weil nun mit Catherine Tate eine Komödiantin robusteren Alters die Rolle der Gefährtin übernehmen sollte…

  • "In brightest day, in blackest night…"


    Ich war schon immer ein massiver Fan von "Green Lantern" – Superheld & Science Fiction ist für mich eine explosive Kombi (ich stehe ja auch auf die Legion der Superhelden). Außerdem fasziniert mich der Gedanke, dass seine Kräfte nicht festgeschrieben sind, sondern auf Willenskraft und Vorstellungsvermögen basieren.

    Und schließlich hat er einfach einen saucoolen Spruch drauf: "In brightest day, in blackest night, no evil shall escape my sight. Let those who worship evil’s might, beware my power – Green Lantern’s Light!"

    Das sollte man eigentlich verbindlich aufsagen müssen, wenn man seinen iPod ans Stromnetz hängt…

  • Grund Nr. 8975, Jon Stewart und die "Daily Show" bedingungslos zu lieben


    In seinem Segment über die Europareise von Barack Obama haut Stewart beiläufig Verweise auf James Bond, Charles Dickens, das Motto von Fox News, und "Superman IV" raus – nicht ohne anzumerken, dass "Superman IV" natürlich Käse war:

    Die Menge an Popkultur-Referenzen, die man in der "Daily Show" dem Zuschauer zumutet, geht weit über das hinaus, was man sich in einer deutschen Sendung trauen würde. Hierzulande wäre der Versuch, ein breites Publikum zu erreichen, doch nur mit einem Gedanken verbunden: mach es so simpel wie möglich…

  • Ruhe da vorne! Movie-Mania 2009 (67) Heute: Evilspeak


    USA 1981 . Regie: Eric Weston. Darsteller: Clint Howard, R. G. Armstrong, Joseph Cortese, Don Stark

    Wieder ein Streifen aus der Abteilung "stand ich in den 80ern oft vor, habe ich aber nie ausgeliehen". Retrospektiv gesehen war das gut so, denn dem Vernehmen nach war "Evilspeak" schwer geschnitten, und wurde erst 2006 in den USA rekonstruiert auf DVD veröffentlicht – diese Fassung ist die Grundlage meines Reviews, und enthält daher alle Köpfungen, Herz-Rausrisse, und nackte Tatsachen, die mir als Teenager sicher schwer abgegangen wären…

    Kurz zur Story: Coopersmith ist Kadett an einer altehrwürdigen Militärakademie – so altehrwürdig, dass sich unter der zugehörigen Kapelle die Gewölbe eines alten Satanisten-Kultes befinden…