Thema: Film, TV & Presse

  • Gucken, aber nicht reden: Wenn Medienjournalisten gesperrfristet werden


    Ich habe vorgestern den Film "Ich bin Nummer Vier" gesehen. Das darf ich euch sagen. Worum es in dem Film geht, darf ich euch noch nicht sagen. Oder ob und wie er mir gefallen hat.

    Hierüber kann ich allerdings reden, wenn ich das richtig interpretiere:

    Zuerst einmal: Sperrfristen sind legitim und bleiben den Verleihern vorbehalten. Ich bestreite nicht das Recht, sie zu setzen. Ich erwarte auch von Kollegen, die nach der Unterschrift im Kinosaal sitzen, dass sie sich dran halten.

    Über die Versuche der Verleiher, Informationen nicht bereit zu stellen, sondern zurück zu halten, hatte ich vor einiger Zeit ja schon mal geschrieben…

  • 2 kleine Pressekuriositäten


    Ich pack das jetzt beides in ein Posting – ist ja kein Wettrennen, um die 1500er-Marke zu durchbrechen (aktueller Stand: 1406 Beiträge, btw).

    Bekanntermaßen schreibe ich für die "LandIdee", und bekanntermaßen ist das Heft sehr erfolgreich. Seit dieser Woche gibt es ein paar genauere Zahlen, die sich anzuschauen lohnt.

    Eins vorab: Die "Landlust" bleibt mit über 700.000 verkauften Exemplaren unerreicht und unerreichbar. Die könnten bald den "Spiegel" knacken. Respekt.

    Wer immer gegen die "Landlust" antritt, tritt im Kampf um Platz 2 an.

    Aber wer ist die Nummer 2…

  • Kino-Kritik: Kottan ermittelt – rien ne va plus


    Österreich 2010 . Regie: Peter Patzak. Darsteller: Lukas Resetarits, Robert Stadlober, Johannes Krisch, Udo Samel, Mavie Hörbiger u.a.

    Story : Drei Todesfälle in Wien in 24 Stunden. Polizeipräsident Pilch, im Amt von einem Konkurrenten bedrängt, holt Major Kottan nach 27 Jahren aus der Suspendierung, um den Fall der ermordeten Glücksspiel-Millionäre aufzuklären. Das passt dem fett gewordenen Grantler ganz gut in den Kram, will eine Bank ihn doch gerade um Haus und Grundstück bringen.

    Kritik : Da schau her, der Kottan is' wieder da! Inspektor Kottan…

  • Benjamin von Eckartsberg – der Mann, der meinen Worten Bilder schenkte


    Ihr habt ja gelesen, dass ich die Cover der aktuellen "Nibelungen"-Ausgabe von Weltbild ziemlich klasse finde, weil sie auch dem entsprechen, was ich mir an Stimmung und Atmosphäre vorgestellt habe.

    Es war mir allerdings (bis zu einem Blick ins Impressum) nicht bewusst, wer hinter den Motiven steckt – und dass ich den Künstler kenne!

    Es ist Benjamin von Eckartsberg, einer der Kreativen aus der Agentur "Die Artillerie". Unsere Wege haben sich über die letzten zehn Jahre immer mal wieder gekreuzt und es freut mich ungemein, dass ausgerechnet er (der u.a…

  • A porn too far… (Nachtrag)


    Ich habe über Pornoparodien bekannter TV-Serien ja schon berichtet – und gerade diese Woche habe ich einen weiteren Artikel zu dem Thema für die "TV Sünde" geschrieben.

    Einige dieser Sex-Versionen sind gar nicht schlecht gemacht, "Batman XXX" fand ich sogar erstaunlich gut geschrieben und liebevoll in der Mimikry der alten TV-Serie. Ich habe nicht mal Probleme mit "Fred Feuerstein" als Fickelfilm, wenn Pebbles Feuerstein SO aussieht:

    Aber DAS hier?

    Natürlich hat das Kuriositätenwert – aber wird es seiner Funktion als Erektionshilfe gerecht werden? Ist das, KANN das sexy sein…