Thema: Film, TV & Presse

  • Statt sonntäglichem Kirchenbesuch


    Eine Frau wird vergewaltigt. Eine Ärztin verschreibt ihr die "Pille danach", um einer daraus resultierenden möglichen Schwangerschaft vorzubeugen. Außerdem soll die Frau gynäkologisch untersucht werden. Zwei Krankenhäuser hintereinander weigern sich, die Frau aufzunehmen. Beides katholische Krankenhäuser. Beide argumentieren: die Verabreichung der "Pille danach" sei mit ihren Leitsätzen nicht vereinbar.

    Man muss es zweimal lesen: Krankenhäuser weisen eine vergewaltigte Frau, die panische Angst hat, von ihrem Peiniger womöglich auch noch schwanger zu werden, an der Pforte ab – im Namen Gottes.

    Das Presseecho war entsprechend und angemessen…

  • Für Filmfans und Fennigfuchser


    Ich schmeiße diese drei kleinen News mal zusammen, weil es dabei um Kino und um gesparte Kohle geht. Das passt.

    Es ist immer ein Problem, wenn man sich tolle Filmposter (am besten im Rahmen – nur Spacken greifen zu Tesa auf Raufaser!) an die Wand hängen möchte, die entsprechenden Motive aber nicht verfügbar oder antiquarisch zu teuer sind. Doch da kann man aktuell sehr preiswert Abhilfe schaffen. Selber drucken lassen lautet die Devise! Einfach ein paar großartige Motive hoch aufgelöst bei Wrong Side of the Art auswählen, bei Photobox hochladen und auf satten 102cm x 76cm (oder 114cm x 76cm) als Maxi-Poster ausdrucken lassen…

  • Intermezzo: Die letzte Pille


    Gestern Abend habe ich eine US-Werbung für ein Medikament gesehen, die mich wirklich beeindruckt hat. "Intermezzo" ist eine Schlaftablette, die man nicht vor dem Schlafen nimmt, sondern in der Nacht, wenn man aufgewacht ist und nicht wieder einschlafen kann.

    24 Sekunden Werbung plus 66 Sekunden Warnhinweise inklusive "… may be fatal". Das Zeug kann abhängig, depressiv, aggressiv machen, Allergien und Amnesie auslösen – egal, Hauptsache noch mal vier Stunden poofen:

  • Don’t believe the hype! Don’t believe your eyes!


    Ich schlurfe mal wieder durchs Netz auf der Suche nach Filme für die "Movie Mania 2013". Das oberste Prinzip: die kurze Inhaltsangabe, ein Darsteller oder das Cover müssen mich reizen. Genauere Recherchen werden nicht angestellt, ich schaue nicht mal bei der IMDB vorbei.

    Es sind manchmal Kleinigkeiten, die mich anziehen oder abstoßen. So gibt es einen neuen Film mit Dolph Lundgren, "The Package". Lundgren ist aber nicht Hauptdarsteller – Punktabzug. Lundgren spielt einen Charakter namens "The German" – Gummipunkt. Der Regisseur hat "Alien Agent" verbrochen – und raus…

  • Neue Botschaft aus dem Hyperland


    Nicht ich, sondern mein Bruder kam auf die Idee, seinen nicht mehr aktuellen Flachbild-Fernseher mit einem Android-Stick zu pimpen. Das klappte so gut, dass er immer mehr Hardware nachgerüstet hat. Das Ergebnis ist ein Multimedia-Center im preiswerten Eigenbau, über das ich jetzt drüben beim Hyperland geschrieben habe.

    Meinem Mede8er oder Boxen wie AppleTV ist das System allemal überlegen. Wenn wir in unseren Sesseln hocken und per Skype/Webcam-Kombi miteinander über riesige TV-Monitore kommunizieren, kommen wir uns vor wie Captain Kirk, der mit einem feindlichen klingonischen Commander verhandelt…

  • Filmposter: Nicht besser machen – nachmachen!


    Es ist keine neue Erkenntnis, dass Filmposter gerne sattsam bekannte visuelle "keys" verwenden, die sich bewährt haben. Das kann so simpel sein wie die Verwendung der mittlerweile fast allgegenwärtigen Trajan-Schrift.

    Wir erinnern uns auch an die "Arsch in die Kamera"-Pose.

    Bei 9gag bin ich eben auf eine sehr schöne Sammlung anderer, prägnanterer Design-Prinzipien für Filmposter gestoßen:
    Es wäre nun sehr einfach zu sagen: klar, denen fällt nix ein, einer guckt beim anderen ab, kreative Dürre, damit muss endlich mal Schluss sein.

    Ich sehe das anders…