Thema: Film, TV & Presse

  • Fantasy Filmfest 2020 (2): ARCHIVE


    GB/USA 2020. Regie: Gavin Rothery. Darsteller : Theo James, Stacy Martin, Rhona Mitra, Toby Jones, Peter Ferdinando

    Offizielle Synopsis : George steht kurz vor dem Durchbruch. Viel Zeit bleibt dem Robotik-Ingenieur auch nicht mehr: Drei Jahre gab ihm seine Firma, um in einem streng isolierten Labor die nächste Stufe künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Zweieinhalb davon sind bereits um. Seine einzigen Gefährten auf der Station sind sein erster Prototyp J1, ein Roboter mit den geistigen Fähigkeiten eines Kleinkindes, und das bereits modifizierte Nachfolgemodell J2, das etwa die Gefühlswelt eines Teenagers innehat…

  • Fantasy Filmfest 2020 (1): PALM SPRINGS


    USA 2020. Regie: Max Barbakow. Darsteller : Andy Samberg, Cristin Milioti, J. K. Simmons, Peter Gallagher, Meredith Hagner, Camila Mendes

    Offizielle Synopsis : Irgendwie ist Nyles in eine Zeitschleife geraten und erlebt dort wieder und wieder dieselbe bescheuerte Hochzeitsfeier. Als das Schicksal endlich etwas Erbarmen mit ihm hat, und ihm in diesem Albtraum zumindest eine Leidensgenossin an die Seite stellt, macht das den Fehler in der Matrix zwar nicht wett, aber immerhin erträglich. Denn gemeinsam mischen Nyles und die temperamentvolle Sarah den Zeitschleifenwahnsinn ganz schön auf: vom Nachspielen ihrer Lieblings-Actionfilme bis hin zu Verfolgungsjagden mit Cops, provozierten Flugzeugabstürzen oder der blutigen Ermordung ihres ewigen Widersachers Roy, ein armes Schwein eigentlich, das es aber heftig auf Nyles abgesehen hat…

  • Fantasy Filmfest 2020: Die große Trailer-Show!


    Es wird in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Fantasy Filmfest werden. Wegen Corona wurde das Programm radikal gekürzt – von 51 auf 21 Filme. Es gibt Abstandsregeln im Kino und seit 2019 ist das CINEMA in München mal wieder der "Austragungsort".

    Auch persönlich fallen viele Dinge auf. 1990 war ich das erste Mal dabei – vor 30 Jahren. Ebenfalls im Cinema. Es gibt nur 21 Filme – mit der Ausnahme von 2008 habe ich seit dem Start dieses Blogs nicht mehr so wenige Filme auf dem FFF gesehen…

  • Wortvogel-Splatter: Hirn zeigen!


    Gestern war ein lieber alter Freund zu Besuch und wie das manchmal so ist, wenn man sich in den letzten 15 Jahren vielleicht dreimal gesehen hat – wir kamen schwer ins Anekdoteln. Schließlich kennen wir uns ungefähr, seit wir 16 Jahre alt waren. Wir haben zusammen viele schlechte Filme gesehen, waren gemeinsam in Berlin und in London, haben Superhelden gespielt, auf dem Fantasy Filmfest gehockt – und bei einer ganz bestimmten Geburtstagsparty haben wir Sachen gemacht, die die Nachwelt wirklich gar nichts angehen (Video vorhanden)…

  • CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF SOAP


    Ich bekomme immer noch viele Newsletter von Produktionsfirmen und Verleihern, die ich meistens kurz überfliege, bevor sie in den digitalen Papierkorb wandern. Manchmal wundert mich, was da von PR-Leuten formuliert wird, um sich um die offensichtlich dümmsten Ideen herum zu schwadronieren.

    Neulich erst regte ich mich darüber auf, dass immer mehr Filmklassiker zu Serien verwurstet werden, auch wenn die Storys das im Einzelfall gar nicht hergeben. Klar, WESTWORLD kann man über mehrere Staffeln ziehen, bei SNOWPIERCER wird es schon schwieriger – aber DAS BOOT? Was soll das…

  • Streaming-Kritik: BILL & TED FACE THE MUSIC


    USA 2020. Regie: Dean Parisot. Darsteller : Keanu Reeves, Alex Winter, Samara Weaving, Brigette Lundy-Paine, Kristen Schaal, William Sadler, Erinn Hayes u.a.

    Story : Eigentlich hätten die Teenager Bill und Ted, aka die Wyld Stallyns, mit einem kraftvollen Rocksong die Menschheit, die Erde und die Zukunft retten sollen. Dummerweise sind sie nie dazu gekommen, den Song tatsächlich zu schreiben und nun droht die völlige Auflösung aller Realitäten – in 77 Minuten. Weil für die Arbeit im Studio keine Zeit bleibt, kapern die beiden alt gewordenen Slacker eine Zeitmaschine, um den Song quasi von sich selbst zu klauen…

  • Bürgerpflicht: Stellung beziehen


    Bisher habe ich die Proteste in Berlin als Zeitvertreib tumber Hetzer mit einem corona-bedingten Mangel an tatsächlicher Beschäftigung gesehen – und Attila Hildmann als den Clown in diesem Zirkus. Aber seit dem Wochenende hat das eine andere Qualität bekommen. Der Versuch einer "Erstürmung" des Reichtags durch Nazis und anderes Pack muss alle Alarmglocken läuten lassen. Es muss unvorstellbar bleiben, dass dereinst in den Geschichtsbüchern steht:

    "Am 29. August 2020 versuchten erstmals Rechtsradikale, den Reichstag zu stürmen und das demokratisch gewählte Parlament abzusetzen."

    Das hier soll und darf sich nicht wiederholen:

    Auch wenn es sich bei den Spinnern nicht um Revoluzzer, sondern um armselige "weekend warrior" handelt, die Gewalt weder austeilen noch einstecken können, ist hier eine rote Linie überschritten…