Thema: Film, TV & Presse


  • Wir Kinder des Samstagabend – eine kleine persönliche Zeitreise


    Es ist eine vergleichsweise banale Doppelseite, die heute auf Facebook an mir vorbeigespült wurde – das TV-Abendprogramm des 5. März 1977:

    Es ist kaum zu glauben, was für einen Rücksturz in die Kindheit so etwas auslösen kann – und wie viel ich euch dazu erzählen möchte.

    5. März 1977 – da war ich acht, natürlich mit dem auftrumpfenden "und einhalb!" hinten dran. Man macht sich gerne älter, bevor man beginnt, sich jünger zu wünschen. Ein Privileg von Kindheit und Jugend.

    Der Samstag war der große "Vereiniger", an dem die gesamte Familie zusammen kam und sich die Sender mühten, mit beträchtlichem Aufwand irgendwas für alle zu bieten…

  • What the hell, STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS?!


    Ich hänge mit einigen Serien, die ich dringend sehen möchte, schwer hinterher – neben STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS sind das u.a. MARVEL ZOMBIES und die zweite Staffel von PEACEMAKER. Einer der Gründe: Auf dem Pärchen-Programm mit der LvA stehen gerade neue Episoden von ALL CREATURES GREAT AND SMALL, SLOW HORSES, und die britische und kanadische Edition vom GREAT BAKE OFF. Man muss Prioritäten setzen und die setze ich gerne.

    Da ich gestern den ganzen Tag damit verbracht habe, Backups meiner Cloud-Drives auf externe Festplatten zu kopieren, konnte ich wenigstens die letzten beiden Episoden von STRANGE NEW WORLDS sichten…

  • Hyperland Redux (29): Ebook-Bestseller: Der Autor als Verleger


    Originaltext November 2013:

    Die digitale Revolution stellt nicht nur Kleinverlage und Nachwuchsschriftsteller vor neue Herausforderungen: Auch Bestsellerautoren müssen sich überlegen, wie sie mit neuen Märkten und neuen Lesegewohnheiten umgehen. Die Chancen sind dabei jedoch größer als die Risiken.

    Der König des gepflegten Grusels hatte es mal wieder voraus gesehen: Schon im Jahr 2000 veröffentlichte Stephen King mit „Riding the Bullet“ und „The Plant“ Ebooks, um den Markt für elektronische Literatur anzutesten. Da es jedoch noch keine Lesegeräte gab, mussten die Käufer die Seiten am heimischen Monitor lesen oder – ganz oldschool – ausdrucken…

  • Hyperland Redux (28): ESWC in Paris: Hochleistungssport mit Fingerspitzengefühl


    Originaltext Oktober 2013:

    Crashs, Verletzungen, Stürze – spektakulärer und gleichzeitig folgenloser als beim Electronic Sports World Cup in Paris kann man Sport nicht erleben. Oder eSport, wie es die Beteiligten nennen. Was als harmloser Gamer-Wettstreit begonnen hat, ist zu einem globalen Geschäft geworden, in dem sich Millionen verdienen lassen – und auch die Deutschen kräftig mitmischen.

    Die Geschichte des „eSports“ ist ein Spiegel der technischen Entwicklung im Bereich Videospiele. Bis in die 90er Jahre waren es die Konsolen-Hersteller wie Nintendo, die zu Weltmeisterschaften luden, Preise auslobten – und in Hollywood sogar Spielfilme zur Promotion ihrer Veranstaltungen produzieren ließen…

  • Hyperland Redux (27): Effekte in Echtzeit: Revolution für Kino und Fernsehen


    Originaltext September 2013:

    Es sind schon lange nicht mehr Stunts und Stars, die die Preise für Hollywood-Blockbuster in immer neue Höhen treiben, es sind die Effekte aus dem Computer. Die Produktionsfirma des „Star Wars“-Erfinders George Lucas will das ändern – mit Technologie aus Videospielen.

    Filmtricks: Seit 100 Jahren der gleiche Ablauf

    Ein Film wird gedreht, geschnitten – und dann werden mit großer Mühe die Spezialeffekte angefertigt und eingefügt. So ist der Ablauf, seit Georges Méliès 1902 „<a href=" Reise zum Mond“ inszenierte. Bis heute ist diese Vorgehensweise alternativlos und mit Problemen verbunden – weder Regisseur noch Darsteller können am Set sehen, welche Monster, Raumschiffe und Laserstrahlen später auf der Leinwand das Geschehen ergänzen…

  • Hyperland Redux (26): Kostenlos spielen – kostenpflichtig gewinnen: free2play, aber pay2win


    Originaltext Juli 2013:

    Immer mehr Spiele erlauben dem Benutzer einen kostenlosen Einstieg – und setzen auf immer raffiniertere Techniken, um über käufliche Gegenstände und freischaltbare Charaktere Geld zu verdienen. Wo hört der freiwillige Bonus auf und wo fängt die unzuverlässige Manipulation des Spielers an?

    Spiele nicht als Ware, sondern als Dienstleistung

    In den 80er und 90er Jahren waren PC-Spiele Produkte, die man im Laden kaufte wie Cornflakes und Bücher. Für 30, 40 oder 50 Euro erwarb man Eigentum. Das Spiel wurde „durchgezockt“, nach den ersten Levels aufgegeben oder an Freunde verschenkt…

  • Wortvogel vs. Uwe Boll – FIGHT!!!


    Ich habe heute einen Fastentag. Das heißt: Ich esse 36 Stunden lang gar nichts. Das macht mich sehr hangry. And you wouldn’t like me when I’m hangry.

    Also mache ich jetzt einfach mal das bodenlose Fass Uwe Boll auf.

    Uwe Boll hat nicht mehr alle Latten am Zaun, das ist bekannt. In seiner Zeit als Regisseur wurde er nicht selten (aber natürlich ungerechtfertigt) als "schlechtester Filmemacher aller Zeiten" bezeichnet – was in seinen Augen am korrumpierten System liegt, das Freidenker wie ihn unterdrückt und ausschließt:

    "Dreht man in Deutschland einen Film über deutsche Helden wie Stauffenberg oder die Geschwister Scholl oder John Rabe, bekommt man Subventionen, TV-Gelder, Festivaleinladungen und Preise…