Thema: Film, TV & Presse

  • Ich mag Helene Fischer


    … und es ist erstaunlich, dass das in Deutschland 2021 zu den kontroverseren Aussagen gehört, gleich nach "ich lasse mich nicht impfen" und "der Laschet hat echt Charisma".

    Warum ich das schreibe? Weil ich die Schnauze davon voll habe, das wie ein dunkles Geheimnis mit mir rum zu tragen. Als wäre es ein Stigma, als würde ich mich allen Ernstes vor der Ächtung durch meine Mitbürger fürchten:

    Fuck you too.

    Um es etwas genauer zu erklären. Ich mag Helene Fischer. Ich liebe Helene Fischer nicht…

  • Delikatessen zum Wochenende: YouTube-Trüffelsuche


    YouTube ist so etwas wie ein Ritual geworden. Abends, wenn die LvA meist schon schläft und bevor ich selber die Augen schließe, öffne ich noch mal mein Laptop und schaue mich durch ein paar Kurzformate in meiner Abo-Liste. Dabei bin ich durchaus für Verweise auf ähnliche Produktionen offen und es kommt vor, dass mich die Videos dann doch bis nach Mitternacht fesseln. Ein paar Highlights will ich hier kurz vorstellen.

    Rowan J. Colman habe ich auch in meinem letzten Beitrag zum Thema bereits erwähnt, ebenfalls an erster Stelle…

  • Kino Kritik: SHANG-CHI AND THE LEGEND OF THE TEN RINGS


    USA 2021. Regie: Destin Daniel Cretton. Darsteller : Simu Liu, Awkwafina, Tony Leung, Michelle Yeoh, Fala Chen, Florian Munteanu u.a.

    Story : Sean führt ein unauffälliges Leben als Valet Parker in San Francisco – bis er von Schergen der "Ten Rings Army" angegriffen wird, die es auf sein Amulett abgesehen haben. Zusammen mit seiner besten Freundin Katy muss sich Sean, der eigentlich Shang-Chi heißt, nun seiner Vergangenheit stellen: er ist der Sohn des unsterblichen und mit den mächtigen zehn Ringen ausgestatteten Wenwu, der den Tod seiner geliebten Frau nie verwunden hat und das Tor zu einer dunklen Dimension durchbrechen will, um wieder mit ihr vereint zu sein…

  • Digitaler Dreisprung: Analog adieu


    Nach einer notwendigen Pause im Bestreben, mein Leben (oder zumindest meine Administration) komplett zu digitalisieren, bin ich nun wieder voll dabei. Es war nicht geplant, aber es hat sich so ergeben, dass ich dabei von drei Seiten aus diverse Eckpfeiler meines täglichen Lebens in den Cyberspace verlegen konnte.

    Digitaler Briefkasten: You’ve got mail! Schon vor mehr als 10 Jahren habe ich euch an dieser Stelle berichtet, dass ich den täglichen Papiermüll aus dem Briefkasten konsequent eingedämmt habe. Keine Kundenzeitschriften mehr, keine Prospekte, Kataloge, Werbung. Kostete mich nur ein paar Anrufe und Emails…

  • Ein Dutzend Doppelpacks: Von Popp- und Pop-Stars


    Zum Wochenende Schweinkram – weil sich sonst keiner traut.

    Fragt mich nicht, wie ich auf das Thema gekommen bin, aber im Rahmen meiner Video-Retrospektiven fiel mir neulich auf, dass es vor allem in den 80ern einen "Trend" gab, der vermutlich auch nur in den 80ern existieren konnte. Man schnappte sich junge Damen, die in einschlägigen Blättern und Filmen ihre fleischlichen Talente der Welt präsentiert hatten, und steckte sie in ein Tonstudio (oder auch nicht, wie sehr offensichtlich im Fall von Sybille Rauch). Gesangliches Talent optional, wurden die Nackedeis zu Chanteusen umfirmiert und in Sendungen geschickt, deren männliches Publikum es weniger auf die musikalischen Qualitäten ankam: Musikladen, Plattenküche, WWF Club und diverse italienische Shows…

  • First Look: WHAT IF…?


    Es ist kaum vorstellbar, aber wir sind jetzt schon bei der vierten neuen MCU "limited series" binnen eines Jahres – und die Messlatte ist sehr hoch gelegt. WANDAVISION war eine exzellente Meditation über Wirklichkeit und Wahrheit in der Realität der Superhelden, FALCON & WINTER SOLDIER eine krachend-kompetente Fortschreibung des Captain America-Mythos, und LOKI erst neulich eine verspielt-kosmische Eröffnung des Multiverse, dem sich die nächste Phase des MCU widmen soll.

    Und weil Marvel mir immer wieder das Gefühl gibt, genau das zu machen, was ich haben will, folgt eine aufwändige Trickserie basierend auf den WHAT IF…?-Comics mit meinem absoluten Lieblingsthema: Alternativwelten…

  • Least Man Standing


    Heute wird’s hässlich. Und schmerzhaft. Lustig aber auch.

    In den meisten Fällen spielen die Elemente eines Films in der gleichen Liga – Amateurfilme sind mit Amateurschauspielern besetzt und können sich auch nur Amateuréffekte leisten. Bei professionelleren Produktionen hebt sich das Niveau üblicherweise auf allen Ebenen. Darum ist es umso auffälliger, wenn es doch mal zu einer Diskrepanz kommt – wenn z.B. Sophie Swan in RAPUNZELS FLUCH in jeder Szene über den Ko-Stars und dem Drehbuch agiert.

    Noch krasser wird es, wenn der Hauptdarsteller in einem relativ kommerziellen Film ein Totalausfall ist und das gesamte Projekt mit sich runter zieht…