Thema: Fantasy Filmf. 15


  • FFF 2015 Gastreview: H.


    H. USA, Argentinien 2014. Regie: Rania Attieh, Daniel Garcia

    Darsteller: Robin Bartlett, Rebecca Dayan, Will Janowitz, Julian Gamble, Roger Robinson

    Offizielle Synopsis:
    Wenn im Mystery-Drama H. der Kopf einer riesigen Statue den Fluss entlang treibt, ist das so dermaßen spannend und einnehmend gefilmt, dass der logische Gedanke erst mit Verspätung anklopft: Warum geht dieser Steinkopf eigentlich nicht unter?

    H. betört seine Zuschauer und jubelt ihnen die Geheimnisse und Gefahren der US-Stadt Troy geschickt unter. Das Resultat sind Neugier auf Antworten und ein bewegendes Finale. Aber bis dahin geschieht so einiges: Mal läuft ein schwarzes Pferd durchs Bild, dann leiden die Männer der Stadt unter einer unerklärlichen Krankheit, zwischendurch werden die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt…

  • FFF 2015 Gastreview: Nobody from Nowhere


    Nobody from Nowhere Frankreich 2014. Regie: Matthieu Delaporte

    Darsteller : Mathieu Kassovitz, Marie-Josée Croze, Eric Caravaca, Siobahn Finneran, Olivier Rabourdin, Diego le Martret

    Offizielle Synopsis: Um der Langeweile seiner faden Existenz zu entfliehen, hat sich Sébastien Nicolas ein extremes Hobby zugelegt: Er schlüpft in das Leben anderer Menschen. Obsessiv studiert der Makler seine Kunden, fertigt in einem geheimen Studio in unglaublicher Perfektion ihre Masken, lernt ihren Gang und Gesten zu imitieren und schleicht sich – dank Ersatzschlüssel zu ihren Appartements – stundenweise in ihr Zuhause…

  • FFF 2015 Gastreview: Body


    Nachdem Torsten jemanden suchte, der diese Filme gesehen hat und sich in der Lage fühlt, sie zu besprechen, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Hier die erste von drei „ausgewachsenen“ Filmbesprechungen, die nicht einfach nur ein paar Stichworte als Gedächtnisstütze für mich selbst sind. Bitte seid entsprechend nachsichtig mit mir.

    Body USA 2015. Regie: Dan Berk, Robert Olsen

    Darsteller: Helen Rogers, Alexandra Turshen, Lauren Molina, Larry Fessenden, Adam Cornelius, Dan Brennan, Kimberly Flynn

    Offizielle Synopsis:

    „Alles wird gut!“, beruhigt die Stimme vom Telefon-Notdienst – nur wird dieser vorweihnachtliche Abend mit den besten Freundinnen vermutlich nie wieder so gut, wie er einmal angefangen hat…

  • FFF 2015 Gastreview: Der Bunker


    Der Bunker Deutschland 2015. Regie: Nikias Chryssos. Darsteller : Pit Bukowski, Daniel Fripan, Oona von Maydell, David Scheller

    Story : Tief im Wald versteckt lebt in einem Bunker eine typische Spießerfamilie… okay, vielleicht nicht *ganz* typisch. Der Papa legt sich abends gerne Clowns-Make-up auf, liest Fips-Asmussen-Witze vor und analysiert diese umgehend auf ihre intertextuellen Aussagen, Mama hat eine fiese offene Wunde am Bein, die sie „Heinrich“ nennt, für den Anführer einer außerirdischen Zivilisation hält und mit der sie angeregte Gespräche führt (letztlich trifft Heinrich die meisten Entscheidungen für die Familie) und Sohn Klaus ist acht, sieht aber aus wie 30, und soll später mal Präsident werden, weswegen Papa ihn mit Machiavelli und Abhandlungen zum globalen Bankensystem heim-unterrichtet – allerdings ist Klaus schon mit dem Auswendiglernen der Hauptstädte überfordert…

  • FFF 2015 Zweitgutachten: „Reality“, „Tales of Halloween“, „Cop Car“


    FFF, Tag 8. Der letzte Tag. One last hurrah. Zeit, zum letzten Mal die Fragen aller Fragen zu beantworten: was lief denn so, und wie war’s?

    REALITY Worum geht’s? Ein Mädchen will seine Eltern davon überzeugen, dass im Magen des von Papa erlegten Wildschweins eine Videokassette war. Ein Kameramann will einen Film drehen, muss aber noch ein passendes schmerzerfülltes Stöhnen finden. Und ein Kochshowmoderator leidet an einem Exzem – in seinem Kopf, wie sein Hautarzt ihm versichert. Und noch vieles mehr, manches davon geträumt. Oder auch nicht…

  • FFF 2015: Cop Car


    Cop Car USA 2015

    REGIE

    Jon Watts

    DARSTELLER

    Kevin Bacon, Shea Whigham, Camryn Manheim, James Freedson-Jackson, Hays Wellford, Kathleen Bentley

    Offizielle Synopsis: Harrison und Travis sind erst zehn Jahre alt, frisch von Zuhause ausgerissen und die Welt um sie herum ist ein einziger großer Spielplatz. In der gottverlassenen Weite von Colorado genießen die Jungs ihre neugewonnene Freiheit, bis sie plötzlich auf ein Polizeiauto mitten im Nirgendwo stoßen. Die Türen sind offen, der Schlüssel steckt, der Waffengurt liegt auf dem Rücksitz – was liegt für zwei naseweise Kinder da näher, als das Ganze als Einladung zu einer spaßigen Spritztour zu verstehen…

  • FFF 2015 Zweitgutachten: „Possessed“, „Hellions“, „Rabid Dogs“, „Extinction“, “Some Kind of Hate”


    FFF, Tag 7. Das Ende ist in Sicht. No rest for the wicked!

    POSSESSED Worum geht’s? Die Flamencotänzerin Trini hat es nicht leicht – ihr Torero-Ehemann ist tot, und ihr Sohn vom Teufel besessen. Okay, vielleicht hätte sie ihn nicht „Damian“ nennen sollen. Jetzt kann nur noch einer helfen: Pater Lenin, der Exorzist!

    Wie ist er? Schick, Knetfiguren-Animation hatten wir schon länger nicht mehr. Und dann auch noch aus Spanien. Klar, dass ich da einen Blick riskieren wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht – die Animationen sind der Hammer, und der ganze Film sehr kurzweilig und mit diversen guten, teilweise echt dreckigen Gags , und kiloweise Anspielungen auf Exorzist, Omen, Evil Dead und Konsorten…