Thema: Abandoned


  • Wortvogels Leichenkeller – remastered!


    Ich habe es mehrfach angedeutet – die letzten Wochen habe ich damit zugebracht, meinen ganzen Datenbestand aus externen Festplatten, Cloud-Speichern und sonstigen Archiven zu entmüllen, zu sortieren und neu zu kuratieren. Das klingt nicht so dramatisch, aber bei mehreren hunderttausend Fotos, mehreren zehntausend Dokumenten und Serienepisoden, mehreren tausend MP3 und Filmen ist das gar nicht so einfach – vor allem, wenn sich in den Ordnern primär Kraut und Rüben finden.

    Ich werde beizeiten noch davon berichten, welche Wege ich bei der Aktion gegangen bin und welche (teils für mich neuen) Tools ich dabei verwendet habe…

  • The Fear is female – ein paar Gedanken zum Thema geschlechtsspezifischer Horrorfilm


    Wer was auf sich hält, tritt nach oben, nicht nach unten. Darum habe ich auch nicht vor, mich über dieses Video von Julia Baudisch zu echauffieren:

    Klar ist das extrem amateurig. Julia kann ihr gewähltes Thema nicht wirklich artikulieren, sie hat schlecht recherchiert, verstolpert sich dauernd, kann die Originaltitel nicht ordentlich aussprechen, und würde sich wohl generell mit einem sorgfältig vorbereiteten Manuskript leichter tun.

    Andererseits: Jeder darf seine Meinung sagen, man muss es sich ja nicht anschauen. Immerhin konsumiert Julia nicht nur, sondern sie produziert…

  • Abandoned: ZURÜCK NACH WESTERLAND – DER ÄRZTE-FILM


    Über dieses Projekt kann ich nur wenig erzählen, ich kann es nicht mal bebildern. Aber ich will davon erzählen, bevor ich es vergesse. Ist ja auch schon locker 15 Jahre her (und selbst diese Einschätzung basiert auf vagen Erinnerungen).

    Es ist bekannt, dass die Berliner Kultband DIE ÄRZTE filmverrückt ist. Sie sind mit Buttgereit befreundet und Bela B lässt keine Gelegenheit aus, sich vor irgendeiner Kamera zu produzieren, und sei es im SAT.1-Vampir-Schmonzes LAILA – UNSTERBLICH VERLIEBT. 1985 hatten die Jungs ja auch schon mal in dem Low Budget Sponti-Streifen RICHY GUITAR mitgespielt:

    Aber das war mir zu wenig…

  • Die vorhersehbare Bruchlandung der Roland Emmerich-ORION


    Wie ihr wisst, hatte ich in allem, was deutsche SF angeht, irgendwie die Finger drin. Perry Rhodan. Ice Planet. Astro Saga. Lexx. Einige Sachen habe ich sogar selber geschrieben. Lost City Raiders. Post Impact. Sumuru.

    Wer sich wirklich auskennt, der wird bemerken, dass in der Aufzählung was fehlt. Die Abenteuer eines gewissen schnellen Raumkreuzers. Und ja, bei ORION X war ich auch dabei. Vielleicht ist das eine Geschichte, die nach fast 25 Jahren mal ausführlicher unter die Leute gehört.

    Es muss um 1996 gewesen sein…

  • Abandoned: H.G. Wells' The Sleeper Wakes


    Ich bin gerade dabei, mein Digitalarchiv noch weiter zu sortieren – dabei fallen mir naturgemäß unheimlich viele Sachen aus den letzten 25 Jahren in die Hände. Ein paar von denen werde ich sicher in den nächsten Tagen mit euch teilen.

    Über die Jahre habe ich euch viel von und über Harry Alan Towers erzählt, mit dem ich meinen ersten Film SUMURU produziert habe. Ihr wisst auch, dass Harry mir bis zu seinem Tod immer wieder neue Projekte angeboten hat, aus denen leider nichts wurde. Meistens hat’s einfach am fehlenden Geld gelegen, oft auch an der mangelnden Qualität der präsentierten Ideen oder dem altbackenen Ansatz…

  • Abandoned: Das ultimative Buch der Superhelden


    Diesen Beitrag schreibe ich zu Ehren des kürzlich veröffentlichten Avengers-Trailers:

    Es mag für Kinofans, deren Superhelden-Sozialisation mit "X-Men" oder Sam Raimis "Spider-Man" begonnen hat, kaum vorstellbar sein, dass Superhelden mal als Kassengift oder mindestens Kinderkram galten. Comics waren die unterste Schublade, aus der man Vorlagen für Filme und TV-Serien hervor wühlte. Klar hatten die ein etabliertes Zielpublikum – aber dieses Zielpublikum nahm keiner wirklich ernst. Und mit der Zielgruppe wurden auch ihre Helden nicht für voll genommen.

    Ich war anders. Ich habe "meine" Helden immer für voll genommen…

  • Abandoned: Die Perry Rhodan TV-Serie


    Die Babcon 25, über die ich vor einer Woche schon etwas geschrieben habe, war ja eine sehr unterhaltsame Angelegenheit – und hatte Folgen: ich wurde hemmungslos angequatscht von einem mir unbekannten Jungmann, der sich als Podcaster in Sachen Perry Rhodan outete und mich für eine Sendung ködern wollte. Nun ist nicht neu, dass man den Wortvogel nicht ködern muss, solange man ihm eine Bühne bieten kann. Der kommt dann schon von ganz alleine.

    Und so kam es, dass ich mir letzten Mittwoch das Headset überstülpte, die Installationshürden von TeamSpeak überwand und spielfilmlang mit drei Rhodan-Fans über die nie realisierte Perry Rhodan TV-Miniserie plauderte…